Eine schöne Idee, die für sich selber spricht, ist die Stofftiermanufaktur Ella & Paul:
"Die Ella & Paul GmbH richtet sich an internetaffine Eltern beziehungsweise Erwachsene, die Kindern persönliche und handgefertigte Geschenke machen wollen und Wert auf schadstoffgeprüfte Materialien und hochwertige Spielwaren legen.
Die Produkte sind ideal für Kinder im Alter von vier bis neun Jahren, die kreativ sind, Spaß am Malen haben – und Kuscheltiere lieben." (Factsheet)
Mehr Neustarts im Mass-Customizing-Segment bei egoo.
Interessant ist, wie Synaxon (PC Spezialist) den Fachhandel neu denkt:
"Wir haben das Modell in aller Stille gestartet", erklärt Synaxon-Vorstand Frank Roebers. "Denn EinsNullEins ist für uns momentan noch kein neues, fertiges Geschäftsmodell, sondern eher ein Labor, ein Versuchsbetrieb."
"Wir werden also Erfahrungen sammeln und erst dann entscheiden, ob - und wenn ja in welcher Form - wir das Modell bundesweit ausrollen werden. Obendrein testen wir auch Dienstleistungen aus, die es bislang im Fachhandel so noch nicht gibt."
Eher im Social-Kontext interessant ist Yumwe, das Menschen zum Kochen zusammenbringen will:
"Yumwe ist die Online-Plattform, auf der sich Menschen zum gemeinsamen Kochen verabreden.
Wir bringen Menschen zusammen und machen aus virtuellen Kontakten reale, persönliche Begegnungen – frei nach dem Motto: raus aus dem Netz, ran an den Tisch!"
Yumwe und andere spannende Startups gibt es außerdem jede Woche im Samstag App Fieber bei netzwertig



Ella & Paul stark inspiriert durch http://www.childsown.com - welches schon einige Zeit durch die US Blogosphäre gereicht wird!!
Kommentiert von: Matthias Hauser | 21. Januar 13 um 02:35 Uhr
Danke für den Hinweis! Ist mir entgangen.
Kommentiert von: Jochen (Exciting Commerce) | 21. Januar 13 um 12:31 Uhr
@Matthias, und bei welchem dieser Beispiele, bestellt man direkt über die Seite in erster Ausbaustufe mit einem Bildupload? Ich habe noch kein Beispiel gesehen, bei dem das so ist? Kannst Du mir den Tip geben?
Kommentiert von: Björn Lange | 21. Januar 13 um 20:21 Uhr
Ella & Paul? Wenn ich Kinder hätte, da würde ich sofort etwas bestellen. Das ist doch mal eine tolle und schöne Idee; fernab von diesem ganzen Schuhe & Möbel & Abozeugs.
OK, die werden nie eine Milliarde Umsatz machen, müssen sie auch nicht. Aber für ein fittes Unternehmen im 7 oder 8stelligen Bereich kann es reichen. Das ist dann wahrscheinlich schöner und befriedigender für die Betreiber als 1.000 Mitarbeiter durch das Hochregallager turnen zu sehen.
Deshalb: Daumen nach oben für die Erwähnung hier auf ExcitingCommerce. :-) (Nein, ich habe mit Ella & Paul nichts zu tun)
Bei den ganzen Diskussionen über die Größe von Shops (siehe auch aktuelle InternetWorld) frage ich mich immer, warum wird denn als das Überlebensmerkmal das Maximum an Größe gesehen und zig tausenden Shops mit "nur" ein paar hunderttausend oder ein paar Millionen Euro die Existenzberechtigung abgesprochen? OK, im Onlinehandel sind gewisse Stellschrauben anders als im stationären Handel, aber der Wirtschaftskreislauf wird dadurch nicht komplett neu erfunden.
Kommentiert von: Andreas Frank | 22. Januar 13 um 00:51 Uhr
@ Andreas,
M.E. werden es die "kleineren" Onlineshops schwer haben, die nächsten Jahre zu überstehen.
Die Großen werden immer größer, Händler aus dem Ausland drücken rein und die Marketingkosten für Neukunden steigen sowieso.
Wer seine Kosten und Abläufe nicht top im Griff hat oder eine Nische besetzt, könnte da schnell weg vom Fenster sein.
Mal ganz pauschal gesagt. Und klar, wird es genügend Ausnahmen geben.
Aber ich sehe es ja schon alleine an der Anzahl der Onlineshops und deren Umsätze die über unsere Verkaufsbörse verkauft werden möchten.
Früher waren es vor allem ganz kleine Shops um die 100 TSD Euro Jahresumsatz.
Mittlerweile sind es eher die Shops mit 500 TSD Umsatz und auch die Zahl der Shops mit über 1 Mio Umsatz wird mehr. Nur mal so als kleiner Indikator.
Kommentiert von: Peter (shopanbieter.de) | 22. Januar 13 um 16:51 Uhr
@Peter Das muss aber nicht an Konsolidierung liegen sondern schlicht an der wachsenden Bedeutung des Online-Handels. Wenn "früher" 1% des Handels online erfolgte und heute 5%, dann ist das ja erst mal ganz normal. Solange der Online-Anteil am Handel weiter wächst, muss online nicht zwangsläufig ein brutaler Verdrängungswettbewerb stattfinden. Auf der anderen Seite ist es immer gut, seine Prozesse und Kosten im Griff zu haben ;-)
Kommentiert von: CF | 22. Januar 13 um 17:52 Uhr
Was Ella und Paul das Genick brechen könnte, ist der Preis. Da sehe ich, angenommen die Produkte und Abläufe stimmen, das größte Problem.
Kommentiert von: Jendrik | 22. Januar 13 um 23:42 Uhr
Jendrik, was wäre denn für Dich bei einem 50cm großem Kuscheltier aus Handarbeit ein fairer Preis (in einer Mischkalkulation für tausende Kunden auch international)?
Kommentiert von: Björn Lange | 23. Januar 13 um 10:04 Uhr
@Björn was meinst Du mit Beispiele (Mehrzahl?) Ich habe nur den Hinweis auf childsown gegeben.
Kommentiert von: Matthias Hauser | 23. Januar 13 um 13:42 Uhr
@Matthias, achso, ich dachte Du würdest ein Beispiel kennen, wo man direkt, wie bei Ella und Paul, eine Vorlage hochladen, mit populären Zahlarten bezahlen und auch bestellen kann.
Kommentiert von: Björn Lange | 23. Januar 13 um 18:12 Uhr
@Björn Nein da kann ich leider nicht mit dienen. Das hat Ella & Paul technisch besser umgesetzt bzw weitergedacht.
Kommentiert von: Matthias Hauser | 23. Januar 13 um 20:31 Uhr