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Folgende Weblogs beziehen sich auf Amazon sieht sich weiter als "Zerstörer" wider Willen:

Kommentare

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ganz nach Schumpeter, der dies als "Schöpferische Zerstörung" bezeichnete.

Wie kommt Ihr darauf, dass Jeff Bezos ein "Zerstörer" sei? Es heißt doch "disruptor" und nicht "destroyer". Disruptor bedeutet doch eher "Unterbrecher" oder "Störer".

Jeff Bezos unterbricht und beendet mit Amazon eingefahrene Gepflogenheiten in den Märkten, in denen er agiert. Als Störer sorgt er dafür, dass die etablierten Spieler nicht länger mit dem fortfahren können, was sie in der Vergangenheit gemacht haben. Mit Zerstören hat dies in meinen Augen eher wenig zu tun.

Also zumindest, wenn ich Kunden, die im stationären Handel sich befinden, 5 Dollar Rabatt gebe, damit Sie aus dem Laden gehen und das jeweilige Produkt bei Amazon kaufen, dass würde ich als Zerstörend beschreiben. In den USA schon gang und gebe, hier wird es aus rechtlichen Bedenken hoffentlich nicht zugelassen.

Ich denke auch, man sollte die romantische Idealisierung, einiger Leser hier im Blog, des ach so smarten Unternehmens Amazon mal auf kritischere Beine stellen.

Fakt ist, dass Amazon natürlich ganz bewusst zerstört. Frag z.B. nach bei deren Lieferanten oder vor allem deren Marketplace-Händlern.

Und ob es deren Lagermitarbeiter oder Paketauslieferer sonderlich toll finden wenn die Bezahlung ihrer Leistung schöpferisch zerstört bzw. immer schlechter bezahlt wird, weiss ich nicht. Ich glaube es aber nicht.

Darüber kann, muss man sich aber nicht aufregen. So sind die Regeln des Kapitalismus.

Aber das toll zu finden ist dann doch eher naiv oder unreif.

@Christian Rothe Ich habe hier bewusst mal die "Zerstörer"-Übersetzung gewählt, da "disruptiv" im Sinne von "stören", "unterbrechen" im Deutschen doch immer noch vergleichsweise harmlos klingt.

Auch im lateinischen ist "dis" ja eher eine Verstärkung des "ruptiven". Disruption ist mE schon eine Störung im Sinne von Zerstörung, im Unterschied zu einer (vorrübergehenden) Unterbrechung.

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