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Folgende Weblogs beziehen sich auf Neckermann und das Armutszeugnis vom Insolvenzverwalter:

Kommentare

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So gesehen braucht man sich eigentlich gar nicht drüber streiten, ob nun die Geschäftsführung oder der Betriebsrat schuld sind. Überlebensfähig wäre Neckermann wohl ohnehin nicht gewesen. Der jetzt geplante konsequente Schnitt hätte bereits passieren müssen, als Herr Middelhoff den Namen in Neckermann.de umgewandelt hat, spätestens aber zu dem Zeitpunkt als Sun Capital den Laden übernommen hat.

Man muss sich wirklich fragen, wo das noch alles hinführen wird. Kann ein Unternehmen nur überleben, wenn es die Mitarbeiter ausbeutet? Wenn dann die Kaufkraft sinkt, muss dann in der Folge wieder mehr ausgebeutet werden, damit Unternehmen weiter leben können. Das klingt alles nicht nach einer lebenswerten Zukunft.

Wo das alles hinführen soll, haben sich wahrscheinlich schon die Urmenschen gefragt. :-)
Es war immer schon so, dass man zu den Verlierern gehört, wenn man sich mental dem Wandel verweigert, egal, was man sich da persönlich für Argumente bastelt.
Neckermann und viele andere sind doch nicht gestorben, weil sie ihre Mitarbeiter nicht ausgebeutet haben, sondern weil sie einfach zu viele Mitarbeiter in einem sterbenden Business hatten und zu wenige in dem zukunfstfähigen. Ja, das mögen sicherlich Managementfehler sein, aber es ist auch unendlich schwierig, die Leute davon zu überzeugen, dass sich die Welt weiterentwickelt und bewahren halt meistens verlieren bedeutet. So wenig, wie das Rad wieder verschwinden wird, wird der Online-Handel wieder verschwinden. Entweder man schwimmt mit oder man geht unter.

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