Denkanstöße für den Handel von morgen

Die K5 Liga - für Strategie und Wachstum

Sponsoren und Werbepartner

  • mediawave.ecommerce

Exceed Partner

  • egenium - hier sprudeln die ideen 47Nord Media - Delivering New Digital Businesses conexco - smart solutions for your business

« bvh-Zahlen 2012: Der Online-Handel wächst um 18% in Q1 | Start | Online-Möbel-Discounter Vente-Unique macht 50 Mio. €/Jahr »

TrackBack

TrackBack-Adresse für diesen Eintrag:
http://www.typepad.com/services/trackback/6a00d83451bda369e20168e9f0c960970c

Folgende Weblogs beziehen sich auf Online-Boom: Hört nur, wie sie zetern und jammern!:

Kommentare

Feed Abonnieren Sie den Kommentar-Feed dieses Eintrags, um der Konversation zu folgen.

OK, zwar etwas drastisch formuliert. Ich kann dem Inhalt aber doch einiges abgewinnen.

+1 für den Absatz mit "keiner der Top-Manager weiß wirklich, wie Online-Handel funktioniert"!

Eine weitgehend treffende Analyse.

Bleiben Sie weiter so erfrischend "frech"!

Interessanter Hinweis auf die Immo-Preise. Auf die "zeitgemäßen Verkaufskonzepte" bin ich gespannt, insbesondere wie die Themen "offline-Affiliate", "Franchise" oder "Kommission" eine Rolle spielen werden.

ich kann dieser Ausführung nicht vollständig zustimmen. Richtig ist, dass die "Onliner" ihre Hausaufgaben häufig besser gemacht haben. Aber auch die meisten Konzepte der Onliner sind zwar hoch im Umsatz, aber erschreckend gering in der Rendite. Die Bewertung dieser Modelle basiert nur auf Sicherung von zukünftigen Marktanteilen (Traffic, Kundenstamm) und nicht auf heute messbaren harten betriebswirtschaftlichen Fakten. Ich bin gespannt wie viele Konzepte tatsächlich noch in zehn Jahren existent sind, damit meine ich nicht Erfolgskonzepte wie z.B. Amazon. Sondern die vielen kleinen und mittleren Neugründungen. Auch der Onlinehandel wird mittelfristig Erträge erzielen und somit die Spielregeln verändern müssen.

Interessant ja, aber auch ich kann nicht voll zustimmen. Wir sind seit fast 2 Jahrzehnten stationär erfolgreich, und seit 5 Jahren online. Und ja doch, es gibt zahlreiche unfähige Onliner, die als Hobby-, Feierabend-, Nebenbeiverkäufer die jeweiligen Produktsegmente schädigen, weil sie ihre Kostenstruktur gar nicht überblicken. Und auch bei den großen, umsatzstarken Playern wundert es uns zunehmend, wieviel Geld von Investoren für "zukünftige Erträge" eingesammelt wird. Das erinnert doch teils schon sehr stark an den "Neuen Markt".

In dem Zusammenhang würde mich dann tatsächlich interessieren, ob die so gelobten Unternehmen (nicht nur die Hobbyverkäufer) wie zum Beispiel mymüsli bislang einen Euro verdient haben (Kennt da eigentlich jemand Zahlen?).

Ich will ja nichts schlecht reden, aber manche Konzepte, z.B. der grade laufende Hype um Abomodelle, die eigentlich schon Jahre alt sind (getsox ist wie alt - 12 Jahre?) sind wohl deutlich überbewertet.

Aber ich freue mich, dass unsere Branche so gut dasteht ;-)

Und es wäre auch zu kurz gegriffen, wenn man nur die fehlende Innovation in den Vertriebs-Konzepten der "klassischen Händler" bemängeln würde. Die Prozesskosten sind heute häufig viel zu teuer, hier fehlen ebenfalls Revolutionen. Ebenso Klassiker wie die Versankostenfreiheit, die häufig auch eine Teilschuld an der schwachen Rendite trägt.

Neuen Markt: genau mein Reden. Bedingt durch die wachsenden Investitionen in den Onlinehandel, ist der Markt mittelfristig zur Rendite gezwungen - alleine wegen der Kapitaldienstfähigkeit. Wenn diese nicht erzielt wird, dann werden automatisch mittelfristig auch die Investitionen rückläufig sein. Vor allem werden die Investitionen häufig nur zur Deckung der direkten Verluste verwendet und das ist mittelfristig gefährlich. Aktuell scheint es so, dass in diesem Segment nicht der Ebit bewertet wird, sondern nur ein gefühlter immaterieller Firmenwert. Sehr kritisch.

Der Markt ist zum deutlichen Wachstum gezwungen, nur so werden Investoren auch weiterhin ausreichend Kapital zur Deckung der Verluste zur Verfügung stellen. Spannend wird es wenn die Sättigung einsetzt, oder die ersten Investoren feststellen, dass die Rendite nicht ausreicht um die Kapitaldienste zu decken.

Was ist schon Innovation. Sind preisgetriebene Modelle, die zwar einen hohen Traffic generieren, aber keine Rendite erzielen, innovativ?

Der etablierte Handel sollte aber nicht drauf vertrauen, dass sich die defizitären Online-Modell irgendwann tot laufen, das wird nicht passieren. Selbst, wenn der ein oder andere verschwindet, werden kurze Zeit drauf die 10 nächsten dastehen und weitermachen. Nur die Kunden werden weiter und immer mehr online kaufen.

Genau darum gehts doch: Wer hat den längeren Atem? Natürlich passiert auch online viel Schwachsinn. Nur bringt einen das Lamentieren nicht weiter.

Man muss doch zumindest herausfinden wollen, wie der Online-Markt tickt, und wie und wo man dort mithalten kann.

2008-2010 wurde ich als Unternehmensberater
mit Schwerpunkt e-commerce con einigen
SchuH und Modeeinkaufskooperationen noch
"ausgelacht" , Heute lacht dort keiner mehr.

@ Markus: War das nicht "blacksocks"? Kann mich noch an so eine nTV Sendung vor ca. 10 Jahren erinnern, wo blacksocks, cove&co usw. am Start waren und sich um einen Business Angel beworben haben.

Die Kommentare dieses Eintrags sind geschlossen.

Durchsuchen

K5 Jobs - Top-Arbeitgeber 2014

K5 Jobs - die neuesten Stellenangebote

Branchenevents

  • K5 Kalender

Bei Facebook

Redaktion / Team

exchanges

Blog powered by Typepad
Mitglied seit 05/2005