Der Handel der Zukunft

Die K5 Business Liga

Sponsoren und Werbepartner

  • crealytics - profit driven search marketing camato - Die neue Waffe im E-Commerce The Bakery - Processing E-Business mediawave.ecommerce

Durchsuchen

Exceed Partner

  • egenium - hier sprudeln die ideen 47Nord Media - Delivering New Digital Businesses conexco - smart solutions for your business

exchanges Podcast

Schon über 1000 Mal bestellt

« Emmas Enkel: Wie innovativ kann Lebensmittelhandel sein? | Start | Karmaloop übernimmt Streetammo, plant $200 Mio. für 2012 »

TrackBack

TrackBack-Adresse für diesen Eintrag:
http://www.typepad.com/services/trackback/6a00d83451bda369e2016303d270c6970d

Folgende Weblogs beziehen sich auf Gender Innovation: Wie wollen Frauen online shoppen?:

Kommentare

Feed Abonnieren Sie den Kommentar-Feed dieses Eintrags, um der Konversation zu folgen.

Was mir bei der Diskussion über "Frauen-Shopping" auffällt ist leider immer wieder, dass eben die praktischen Ansätze fehlen. Selbst die genannten Frauen setzen diese Punkte nicht um obwohl sie die Chance dazu hätten.

Westwing ist ein hochwertiger Shoppingclub - sieht super aus aber funktioniert von der Struktur des Aufbaus und allem anderen wie alle Shoppingclubs.

Bellegs sieht ebenfalls aus wie viele andere Shops, gute Usability keine Frage aber der Prozess ist auch hier wie bei allen anderen.

Habe mir über Ostern mal ein paar Stunden QVC & Co. angesehen. Selbst ich als Mann merke wie die Lust zum Kaufen steigt. Wenn man(n) etwas analysiert und eine Aktion z.B. von Harald Glöckkler ansieht merkt man tatsächlich, dass das ganz anders funktioniert als es heute im eCommerce üblich ist.

Eine Frau wird bei den Aktionen zur "Kaufexstase hochgeschaukelt" - sozusagen zum Höhepunkt GEFÜHRT. Würde man dieses Konzept auf den eCommerce übertragen so würden wir wegkommen von einer einzigen Produktseite und hinkommen zu einem Verkaufsprozess der 3-6 Produktvorteile (davon sind viele emotional - weniger Hardfacts) auf unterhaltsame Weise darstellt und die Frau somit zum Kauf verführt. Im 6. Schritt muss sie soweit sein, dass sie sich wie eine Prinzessin fühlt und denkt der Shop hat ihr hier eine persönliche Präsentation eines unglaublich tollen Produktes gemacht.

Denke schon, dass dies machbar ist.

Ich muss Roland da in allen Punkten recht geben. Die genannten Shops unterscheiden sich bis auf die Tatsache, dass eine Frau die Chefin ist nicht sehr von anderen Shops. Man muss bei allen ein mehr oder weniger konkretes Bild davon haben was man will ... dann findet man es auch (abgesehen von Schnäppchen oder zeitbegrenzten Aktionen bei denen genau diese Limitation den Kaufimpuls auslöst).

Aber dass (Ausgangsbasis: Der User weiss ungefähr was er will) ist ja genau dass was den E-Commerce aktuell so langweilig (bzw. männerlastig) macht (bzw. zu Optimierungsarien treibt, an denen man jeden Punkt und jedes Komma für den User auf dem Weg zum erfolgreichen Checkout testet).

Was wir ja aber suchen (und was hier im Blog ja immer unter dem Stichwort "Frauen-Shop" firmiert) ist doch nichts bedarfsdeckendes, sondern etwas bedarfsweckendes/insprierendes. Also eigentlich ein User/in, der in einen Online-Shop geht und sagt: "Ich hab grad etwas Geld übrig und will mir was schönes kaufen; was habt ihr denn?"

Versucht mal unter der Prämisse aktuelle Online-Shops zu nutzen. Ihr werdet teilweise verzweifeln, denn nur allein mit diesen Prämissen werdet ihr nicht fündig bzw. fühlt euch nicht ernstgenommen (Kauf-Frust; da ist es wieder das gefühlte "Glas Online-Prosecco").

Aber genau obiges Szenario ist die zentrale Ausgangssitaution für Shopping-Bummel von Frauen in Fußgängerzonen (losziehen und schauen was es so gibt und sich überraschen lassen). Da kommt man dann eben heim mit ner Jeans an die man vorher nicht gedacht hat.

Wenn wir (unabhängig vom Geschlecht) also auf diese Frage (Wie können wir Kunden überraschen) keine Antwort haben, dann wird die Gender-Innovation nicht so zünden wie sie eigentlich könnte.

Meinen Sie wirklich, dass Männer nicht inspiriert und verführt werden möchten?

Doch auf jeden Fall! Ich denke aber, dass es einfacher ist Männer mit "weiblicher" Herangehensweise zu ködern als Frauen mit "männlicher" Art und Weise.

Hab ja geschrieben, dass selbst ich als Mann mich zum Kaufen verführt gefühlt habe. Leider ist halt der Pompöös Nici-Anzug mit Gold-Elementen nicht mein Favourit in Sachen Styling ;)

"selbst ich als Mann"

love it :)

Aber das ist auch meine Hypothese: Shoppingkonzepte, die bei Frauen ankommen, werden auch bei Jungs gut funktionieren.

Die Kommentare dieses Eintrags sind geschlossen.

Top-Arbeitgeber 2013

Die neuesten Jobs

Redaktion / Team

Blog powered by TypePad
Mitglied seit 05/2005