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Folgende Weblogs beziehen sich auf Hockeystick-Szenario 1.1: Das Online-Wachstum bis 2024:

Kommentare

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Mir erschliesst sich spontan noch nicht der Optimismus, woher das Wachstum in dieser Höhe denn kommen soll? Rein Inflationsgetrieben scheint das nicht zu sein und bei den Realeinkommen wird auch eher nicht ein derartiger Zuwachs zu holen sein. Woher also kommt ihn Eurem Szenario das ganze Geld?

Das Geld wird nicht soviel mehr, aber der Shift von stationaer zu online wird immer schneller gehen.

Mhh. Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Dann müsste der relevante "stationäre" Teil (z.B. keine Tankstellen) ja um über 60% einbrechen. Möglich ist allerdings das so viel Umsatz digital getrieben ist. Ich würde sagen, dass man 2020 online und offline Umsatz nicht mehr unterscheiden kann. Das gezeigte Szenario ist ja ohnehin nur für die verbleibenden "Multichannelhändler" relevant.

Halte ich durchaus für möglich. Wenn man sich nur mal die Nutzungszahlen je Altersgruppe anschaut, erkennt man wie groß das Potential durch die nächsten Generationen ist.
Und: Modelle wie Groupon generieren ja Online und gleichzeitig Offlineumsatz, das gleiche gilt auch für Konzepte wie das von Mediamarkt.

@Daniel Elsässer Claus hats eigentlich schon beantwortet. Das geht (wie heute auch schon) von den Offlinern weg. Fraglich, ob es 2024 noch ein Karstadt/Kaufhof, Thalia oder Media Markt in der heutigen Form gibt. Wenn, dann in sehr abgespeckter Form bzw. ersetzt durch andere Formate.

@Alex warum? Der Online-Handel liegt heute maximal bei 5 bis 6% des Einzelhandels und würde sich dann verdreifacht haben. Wie kommst Du auf einen Einbruch von 60%?

Ansonsten: Versandhandel ist Versandhandel. Das wird man bei physischen Gütern in der Form immer unterscheiden können.

5-6% aller Einzelhandelsgüter inkl. Tankstellen, Apotheken & Co. Viele dieser Güter sind mE online auch mittelfristig nicht direkt handelbar. Ich gebe dir gerne am Donnerstag ein paar Details dazu.

Klar, gerne. Die Frage ist einfach, wo die Sättigungsgrenze für den Online-Handel liegt. Ich gehe davon aus, dass sie auf jeden Fall über 100 Mrd. Euro liegt, sich das Wachstum dann aber auch tendenziell stark abschwächen wird. In dieser Marktphase dürfte dann im Online-Handel auch zunehmend das Thema Multi-Channel eine Rolle spielen - und die Onliner werden sich spätestens dann stationäre Standbeine aufbauen. Aber auch da dürfte (im Gegensatz zu den heutigen Modellen) das Online-Geschäft der Treiber sein.

Also eine Wette auf die Zukunft. Ich bleibe etwas weniger optimistisch als du (@Jochen) und den Katalog seh ich auch nicht aussterben. Genausowenig wie den stationären Handel. Siehe dazu auch den Trend einiger pure player, (vereinzelte) Ladengeschäfte aufzumachen.

Interessanter wäre für mich noch die Frage, inwieweit in einigen Jahren überhaupt noch eindeutig auszuweisen/zuzurechnen ist, woher der Umsatz nun eigentlich kommt (online vs. offline). Die Grenzen verschwimmen für mich zunehmend.

Das sieht doch für den deutschen E-Commerce-Handel ganz hervorragend aus. Wir machen mit!

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