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Folgende Weblogs beziehen sich auf Home24 und die aufgeschreckte Möbelbranche:

Kommentare

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Kann das letzte Zitat nicht finden. Wurde das entfernt? - Das Zitat selbst ist der Hammer! Den Begriff "branchenfremd" kenne ich gut aus der Buchbranche ;)

Nun ja, relativierend muss man klarstellen, dass insbesondere das Vertical Möbel noch extrem stationär geprägt ist. Der Anteil des Distanzhandels ist hier noch im unteren einstelligen Bereich, während er in anderen Verticals teilw. an den 20% kratzt.

Von daher relativiert sich etwas (!) der Druck auf die Branche online zu gehen.

Jedoch gebe ich Dir in der Einschätzung Recht: Keiner aus der Möbelindustrie hat aktuell eine schlüssige Antwort auf einen möglichen zunehmenden Channelshift Stationär->Online und wie diese Potentiale zu heben sind.

Selbst die Platzhirsche wie IKEA etc. entziehen sich diesem Thema durch eine bewusste (Nonline-)Strategie.

Dies schafft Platz für Gamechanger wie home24 etc., die mit hoher Geschwindigkeit den Markt machen (nicht labbern, sondern machen: oder würde es seitens home24 ne Pressemitteilung geben, dass in 6 Monaten ein Online-Shop aufmacht???)

Allerdings wird es selbst für home24 schwer sein den Markt zu machen. Oli Samwer hat es ja schon mal geschrieben, dass er den richtigen Moment abwarten will (bzw. muss), damit seine Strategie aufgeht. Und dieser Moment wird der sein, in der vermehrt klass. Möbelhauskunden online kaufen. DIes wird v.a. erst dann gelingen, wenn sich einer der großen Player massiv zu einer Online-Strategie entscheiden wird und bewusst seine Kunden auch online treibt. Dann kann die home24-Falle zuschnappen (ähnlich wie es mit zalando in nem anderen Vertical bereits geschehen ist).

BTW: Irgendwie stützt sich die Strategie der MHK-Group online v.a. um technische (EInbau-)Geräte und wildert damit eher im Mediamarkt-Umfeld, oder?

@Leander war leider in der Tat falsch verlinkt. Ist korrigiert. Danke für den Hinweis!

"Niemand wir jemals erfolgreich Bücher im Internet verkaufen." Paul Verfechter, 1995;1999;2001

Möbel über das Internet zu verkaufen ist allerdings auch ein ganz anderes Kaliber als Bücher online an den Mann zu bringen.

Man darf dabei nie vergessen, dass der Möbeleinkauf für viele Leute im Möbelhaus einfach Spaß macht. Und dieses "Erlebnis Möbelkauf" kann man im Internet nur schlecht abbilden.

Von der fehlenden Haptik und den Logistikproblemen mal ganz zu schweigen.

Wer ist der Internetexperte Tim Cole? Nie von dem gehört. (MHK Presse News)

@Hinnerk: Möbel einzukaufen, Räume zu planen kann kann online sehr wohl ein Erlebnis sein. Nicht jeder ist hier vollkommen unbedarft und benötigt die Hilfe eines (leider oft) schlecht ausgebildeten Möbelhausverkäufers, der bewaffnet mit Vorkriegsplanungsprogrammen und dicken Herstellerkatalogen einem seine Favourits aufquatschen möchte. Lieber Online 3D planen, in Eigenregie Varianten testen, schauen wie das neue Möbel so reinpasst und am Ende kann man sich immer noch überlegen, ob man online oder stationär kauft.
Dies sind logische Ableitungen für die Zukunft und entsprechende Logistikmodelle bestehen auch. Das zukünftige Erlebnis beim Möbelkauf wird man allein mit stationären Geschäften schwer abbilden können.

Für mich besteht ein großer Teil der Herausforderung im Thema Logistik (und zwar jenseits der üblichen Speditionspauschale von >70EUR und Lieferung in 8 Wochen) und in der Vernetzung mit Mehrwertdiensten. Das könnten Dienstleitungen wie Vermittlung von Aufbau usw. sein.

Die Samwers werden schon wissen, warum sie auf Möbel setzen. Online gibt es keine Besseren als sie. Das haben sie ja schon mehrmals bewiesen. MHK bräuchte sehr sehr lange Zeit, um deren Onlinekompetenz zu erlangen. Man wird gespannt sein.

Interessant wie oft hier bereits nach der Frage nach dem "was" aufgehört wird sich weiter mit der Thematik zu beschäftigen.
Dabei zeigen die letzten Monate doch ganz klar, dass es einzig alleine darauf ankommt "wie" und "an wen" man verkauft.
Wenn die Zielgruppe groß genug ist, die Informationskanäle richtig gewählt sind und man dann noch die KPI's (inkl. Marge) im Griff hat, kann man alles erfolgreich verkaufen - unabhängig davon ob online, offline oder über eine Kombination aus beidem verkauft wird.

Jetzt mal keine Sorge: MHK hat schließlich eine "durchdachte Online-Strategie" („Angriff ist die beste Verteidigung.“ ;)

@Sebastian Tim Cole ist bzw. war eine Legende in den 80er und 90er Jahren und hat zuletzt das Buch "Unternehmen 2020 - Das Internet war erst der Anfang. Praxiskonzepte für den Mittelstand" herausgebracht.

Herlicher Beitrag :)

Eine Online-Strategie mit Science-Fiction-Sequenzen zu präsentieren ist ja auch schon eine Aussage...

Die Branche X ist völlig anders als andere Branchen da es insbesondere auf das Einkaufserlebnis und die Haptik ankommt, Branche X wird daher nicht die gleichen Probleme haben wie andere Branchen. Speziell durch die Erfahrung im Einkauf und die hohe Beratungskompetenz der 400€ Mitarbeiter stellen Branchenunerfahrene Unternehmen die vom Nutzer statt vom Einkauf denken keine Gefahr dar.

Diese "Online-Strategien" finde ich immer sehr lustig :-)

Lasst Euch sagen: diese Strategie wird genauso wenig funktionieren, wie andere Strategien, die von Möbel-Einkaufsverbänden umgesetzt worden sind.

Die Möbelverbände, kleine Möbelhäuser und auch die großen Möbelbuden werden ganz langsam wach. Man ist jedoch meilenweit von einem schlüssigen Konzept entfernt.

Mich würde mal interessieren, wer den Verbänden diese Konzepte entwickelt und dafür richtig abkassiert. Die Konzepte sind untauglich und nicht durchdacht - seit jeher. Nur ein Beispiel (von vielen): ein bekannter Einkaufsverband hat seinen Mitgliedern (Möbelhäusern) eine Plattform geschaffen, über die dann Waren bestellt werden konnten und der Endkunde sich die bestellte Ware im regionalen Möbelhaus vor Ort abholen konnte.

So ein Irrsinn - da sieht man, dass nur sehr wenige stationäre Händler und Verbände Online verstanden haben.

Der stationäre Möbelhandel ist meilenweit von Konzepten entfernt. Es ist ja nicht so, dass die Budgets nicht vorhanden wären. Es ist einfach so, dass man die letzten fünf Jahre verschlafen hat und total falsch investiert hat. In den letzten fünf Jahren hat der Onlinemarkt für Möbel sich enorm geweitet. Die Akzeptanz beim Endkunden Möbel online zu kaufen, ist massiv gestiegen. Das ist allerdings kein Neuzeit-Phänomen, sondern ein ganz altes und klassisches Einkaufverhalten - durch die großen Katalogversandhäuser vor vielen Jahrzehnten eingeführt worden. Nur das Medium hat sich ge- und verändert. So gilt nicht mehr Papier als Katalog, sondern das Internet.

Das eigentliche Problem ist gar kein Marketingproblem, sondern vielmehr ein Umsetzungsproblem - logistischer Natur. Da liegt der Hase im besagten Pfeffer.

Starten also demnächst die großen Ketten entsprechende Online-Offensiven (was ja schon zum Teil anläuft), so werden Plattformen wie Home24.de explodieren - weil diese Marketingstrategien die Gesamtakzeptanz für den Online-Möbelkauf noch weiter ausbauen werden. Und dann schlagen Plattformen wie Home24 zu. Da stelle ich die Uhr nach und genau so wird es kommen!

Bei Home24 arbeiten mittlerweile ca. 300 Leute, wie man hört. Geplant ist eine Verdopplung bis Jahresende - das ist Performance, bei denen kein stationärer Händler überhaupt ansatzweise nachkommen kann und wird. So positioniert sich ein Home24 als Top-Player im Onlineshopping. Mit nachhaltiger Akzeptanz durch die stationären Händler (in Form von Werbung für den Onlinekauf) spielt man diesen Playern in die Karten. Geschickter Schachzug von Rocket - Business wieder einmal sehr gut verstanden.

Wäre ich an der Stelle der ambitionierten Möbelhäuser würde ich keinen Versuch mehr starten, dort mitzuhalten oder selbst ein Konzept aufzubauen. Bis solch ein Konzept (von Prozessen, IT, Marketing bis zur Logistik) steht, vergehen Jahre. Da ist der Zug bereits lange abgefahren - wenn er es nicht schon ist. Ich würde mir einen erfolgeichen, kleinen Möbel Onlinehändler suchen, der sich im Home24-Umfeld bewegt. Da muss man sich nur die Marktplatzpartner dort anschauen: gut performande Unternehmen. Dort würde ich einsteigen, da sind Konzepte und das Verständnis schon seit Jahren vorhanden. Ganz davon zu schweigen, dass dann Wachstum vorprogrammiert ist - weil man bereits im Boot sitzt :-)

Aber das verstehen nur die Wenigsten aus dem klassischen, alt-eingsessenen Möbelfachhandel. Letztlich kann man denen keinen Vorwurf machen, außer dem Vorwurf, sich nicht zu öffnen.

Rolfus hat absolut Recht... dem ist nichts hinzuzufügen und ich freu mich auf diese Zukunft ;)

Die Pressemitteilung liest sich ja interessant:
.
Internetexperte Tim Cole und F.A.Z.- Herausgeber Dr. Frank Schirrmacher,
Moderatorin Birgit Schrowange, Tatort-Kommissarin Sabine Postel, Topmodel Coach Jorge Gonzalez
Hahaha. Da hätten Sie sich doch mal lieber richtige Experten organisiert, statt eine solch wild zusammengewürfelte Kombination von B-Promis und Ewiggestrigen.
„Es kann nicht hingenommen werden, dass heute über 30% der Umsätze an online verkauften Einbaugeräten am Küchenfachhandel vorbeigehen!“

Und ob das gehen kann! Die werden euch noch viel mehr Marktanteil wegnehmen!

@ Rolfus,

klasse Artikel!

Stand heute gibt es bereits mehrere Tausend(!) Onlineshops die Möbel verkaufen.

Darunter sind erstaunlich viele die das professionell (Prozesse, Marketing etc.) aufziehen, aber unterm Radar fern jeder Aufmerksamkeit fliegen. Zumindest meiner Beobachtung nach.


@Peter, Danke!

Korrekt, von den Tausenden Shops (auch stationäre, klassische Händler) sind allerdings nicht viele sonderlich erfolgreich. Vielmehr werden die Shops für überregionales Marketing genutzt. Letztlich dümpeln diese Shops so da rum.

Richtig gut performande Shop mit richtig geilen Prozessen gibts nur sehr wenige, wobei man auch unterscheiden muss: Konsumwaren, Customized oder Designermöbel. Viele konzentrieren sich auf die jeweiligen Themen (Schlafen, Büro, .....). Wenige bieten volles Sortiment, so wie im Möbelhaus.

Und für den ganz großen Kick muss es ein fettes Sortiment sein, mit allen Facetten, Einrichtungs- und Stilthemen. Haben Home24 & Co. gut verstanden.

Ich denke das Home24 ein Erfolg auf ganzer Linie wird. Die Samwer´s haben durch ihre weiteren Projekte ein gigantisches Netzwerk mit riesigen Vermarktungspotenzial aufgebaut. Des weiteren ist die Handelsspanne im Möbelbereich mehr als nur komfortabel.
Diese zwei wichtigen Faktoren sind mir genug Anlass das auch hier wieder der Rubel für die Samwer´s richtig rollen wird.

Belangloser Doppelpost und dann noch nen Werbelink "verstecken" ;-)

Doppelpost ist weg - und auch der Werbelink

@Steffen es sei denn, Du wolltest mit dem Link einen Dauerauftrag aufgeben. Dann schicke ich gerne eine entsprechende Rechnung für 5 Jahre raus.

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