Da die Klonvorlagen inzwischen gefühlt im Vierwochentakt wechseln, verliert man sehr leicht aus dem Auge, was aus der letzten und der vorletzten Klongeneration geworden ist.
Wir erinnern uns: Nach Groupon und Airbnb, aber noch vor Fab.com und Pinterest war der Beautypröbchenversand Birchbox das große Thema - und dessen deutscher Klon Glossybox.
EU-Startups hat ein gutes Update:
"GlossyBox, the German Birchbox clone which is backed by the Samwer brothers (and Kinnevik / Holtzbrinck Ventures), has recently acquired MonCoffretBeaute - a French website that also offers beauty samples on a subscription basis and a startup which used to compete with GlossyBox.fr.
Glossybox was founded in 2011 and is already available in over 20 countries. According to David Toledano (CEO, Glossybox France), the young company today has over 150,000 subscribers worldwide. The acquisition of MonCoffretBeaute could help Glossybox to play a more dominant role within the French market."
Da dürften also die Übernahmeverhandlungen mit Birchbox, Shoedazzle & Co. schon langsam anlaufen.
Mehr über den europäischen Markt für Beautyboxen, aber auch über die neue 11-Mio.-Dollar-Runde für Stylistpick bei EU-Startups.
Die Birchbox-Gründerinnen hatte im Herbst ihr Einjähriges gefeiert. Und mehr zum Für und Wider von Abo-Commerce-Modellen gibts in der Kassenzone.
Frühere Beiträge zum Thema:




In dem Zusammenhang ist vielleicht interessant, dass Shoedazzle sein UK-Geschäft vor kurzem wieder geschlossen hat: http://shoedazzle.co.uk/
Kommentiert von: Niklas | 02. Februar 12 um 06:51 Uhr
Guter Tipp, danke! Den Sprung nach Europa unterschätzen die Amis einfach immer wieder.
Kommentiert von: Jochen (Exciting Commerce) | 02. Februar 12 um 07:18 Uhr
Ich glaube das größte Problem neben dem Abosystem sind hier die Hersteller, die ja die kostenlosen Proben liefern sollen.
Die müssen erstmal überzeugt werden, dass der Gegenwert - nämlich ein paar Mafo-Daten (wenn man den Ausführungen von birchbox folgt) - attraktiv genug sind, hier kostenlose "Ware" in großem Umfang bereit zu stellen.
Wer hat schließlich Interesse, irgendeinem Start-Up kostenlos regelmäßig Proben von tollem Beauty-Kram zu liefern. Da müßten schon sehr detaillierte Daten über die Kunden geliefert werden damit sich das rechnet. Ist da ein Hautprofil a la glossybox ausreichend?
Kommentiert von: Markus | 02. Februar 12 um 09:54 Uhr
die Amis sind leider viel zu sehr auf sich selbst fixiert
Kommentiert von: Tim | 02. Februar 12 um 14:07 Uhr
Ich habe gehört,Glossybox Style wird eingestellt. Die Mitarbeiter wechseln zu Zalando und die Ware ist im Ausverkauf. Kann aber auch nur ein Gerücht sein...
Kommentiert von: Philipp | 02. Februar 12 um 15:46 Uhr
20 länder!! und NUR 150.000 subscriber - das sieht mir nicht nach einem sonderlich guten start aus, eher nach konstant hoher burnrate
Kommentiert von: Jürgen | 02. Februar 12 um 20:16 Uhr
Wir nehmen mal den positiven Fall an, dass alle 150.000 weltweiten Glossybox-Nutzer vollzahlende Kunden sind - d.h. bei 10€ Monatsgebühr würde das nur einen weltweiten Monatsumsatz von 1,5 Mio. € Brutto bedeuten. Das rechnet sich wohl nicht!
Kommentiert von: Thorsten | 02. Februar 12 um 20:52 Uhr
Hat sich jetzt bestätigt. Habe heute eine Email von Glossybox Style bekommen, dass es eingestellt wird.
Kommentiert von: Philipp | 02. Februar 12 um 23:29 Uhr
Mal sehen was da am Ende so uebrigbleibt. Vermutlich nicht so sonderlich viel.
Kommentiert von: JohannQ | 16. Februar 12 um 20:01 Uhr