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Folgende Weblogs beziehen sich auf Axel Springer AG fordert Schadensersatz von Exciting Commerce / Neue Policy gegenüber Publikationen der Axel Springer AG:

Kommentare

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Lächerlich! Damit schießt sich der AS Verlag selber ins Abseits!!!

Man kann nur hoffen, dass irgendwann diese Dinosaurier aussterben.

Mein Gott, was fuer ein armseeliger Haufen. So kann man auch fuer Negativ-Schlagzeilen sorgen. Die Rechtsabteilung von AS AG war da wohl etwas uebereifrig.

Es ist einfach immer wieder schade, dass die größten Verlage unseres Landes immer noch keinen Weg gefunden haben, die Mitarbeiter und angeschlossenen Subunternehmen und Töchter im Umgang mit den neuen Medien zu schulen.

Von uns ein klares: Pfui! zu dieser Aktion.

Genau die richtige Antwort von Euch! Hat mir den Tag weiter versüßt...

Da es sich bei dem besagten Artikel um einen aus dem Jahr 2008 handelt, liegt doch die Vermutung nahe, dass hier jemand bewusst diese Seite durchforstet hat und systematisch Blogs abmahnt.

Arme alte Medienwelt!

Kann Eure Verärgerung durchaus verstehen ;)

Bin in dem speziellen Fall aber hin- und hergerissen: Ist schon ein ziemlich großer Absatz aus dem Beitrag quoted worden. Sogar länger als der eigene zusätzliche Beitrag...

Teilweise beschränken Verleger die Zitatgröße (selbst schon in AGB gesehen). Hat AS dazu etwas geregelt? Witzigerweise geht deren Link zu den Tarifen ins Leere ;)

Hier wäre eine generelle Regel für den Umgang mit Quotes hilfreich (ich will auch nicht erst in jede individuelle AGB schauen müssen, um zu sehen was geregelt wurde).

Übrigens: Facebook und andere Sharebuttons zitieren auch keine 5 Absätze ;)

Das ist Krank, anstatt froh darüber zu sein, dass einer der renommiertesten E-commerce Blogs über Sie berichtet und Chancen,Gründer und Geld anzieht, wird versucht Geld zu machen.

Beschämend..

Vielleicht hat ja auch ein Konkurrenz-Blog gepetzt?

Löbliches Unterfangen, aber ich bin mal gespannt, wie lange Ihr das Ignorieren der kompletten Axel Springer AG durchhaltet.

Sehe das differenzierter. Wenn ihr 1-2 Sätze übernommen hättet, wäre die Kostennote natürlich ein Witz & wohl auch rechtlich fragwürdig gewesen. Aber die Fullquote von fünf Absätzen (!) ist hier schon eine andere Kategorie und in meinen Augen auch nicht "bei Weblogs gängige Praxis". Ihr macht euch hier in größerem Umfang die journalistische Arbeit der Springer-Leute zu Eigen, eine Vergütung finde ich dafür grundsätzlich angemessen, nicht anders funktioniert ja das Agenturgeschäft.

Ciao
Johannes

"Systematisch Blogs" abzumahnen wäre bei den genannten Forderungen unwirtschaftlich und erscheint in meinen Augen deshalb eher als unrealistisch. Die bei diesen Machenschaften geforderten Beträge bewegen sich in ganz anderen Regionen.

Ich für meinen Teil drücke Dir, Jochen, die Daumen, dass sich die 400 Euro durch das hoffentlich gesteigerte (Presse-)Echo für excitingcommerce zig-fach auszahlen.

Grüße aus Stuttgart

Ergänzung: falls Du mit "systematisch" meintest, dass AS einfach prinzipiell Blogs "ärgern" will, die "wertvolle" AS-Inhalte "unrechtmäßig" verwerten, gebe ich Dir natürlich vollkommen recht.

Erinnert mich an diese "Wir-sind-Helden"-Bild-Kampagne bzw. das Abdrucken dieses kritischen Briefs von Judith Holofernes. Nach dem Motto: Wir provozieren Negativ-Marketing weil wir's können. Weil wir sind Bild.

@Johannes @Dirk S Ob der Abschnitt zu lange ist, darüber muss man nicht streiten. Bei einem Blog ist das erfahrungsgemäß kein Problem, wenn er wie hier explizit mit Quellangabe auf die Quelle verlinkt ist. Aber wie im Beitrag geschrieben "respektieren wir die Rechtsauffassung der Axel Springer AG". Nichtsdestotrotz ist dies ein Anstoß zu überdenken, wie wir künftig mit traditionellen Medien umgehen wollen.

Guttenberg bei seinen Plagiaten unterstützen, Holofernes Brief komplett übernehmen ... ich frage mich, wie man bei diesem Hintergrund, solche Briefe verschicken kann.
Hier hat noch jemand einen solchen Brief erhalten: http://www.heise.de/tp/blogs/6/149789

Ich kann den Springer-Verlag verstehen. Einen Blog-Beitrag zu schreiben, der zu 2/3 aus einem 1:1 Zitat besteht, geht dann doch etwas zu weit...

Jetzt nutzt man hier das Web 2.0 um die unvermeintliche Empörungswelle auszulösen und wird damit wohl auch "Erfolg" haben. Aber bei Lichte betrachtet habt ihr einfach übertrieben. Möchte euch mal sehen, wenn man eure Blog-Beiträge 1:1 übernimmt und dann nur noch in 2-3 Sätzen eigenen Content dazu schreibt.

Kein Problem damit, solange die Quelle angegeben ist. http://blog.carpathia.ch und andere Blogs übernehmen regelmäßig sehr ausführliche Auszüge aus Exciting Commerce.

Viel problematischer finde ich, wenn (Fach-)Zeitschriften exklusive Exciting Commerce Meldungen als ihre eigenen ausgeben (ohne auf Exciting Commerce zu verweisen).

Und was macht ihr jetzt? Werdet ihr die Kostennote begleichen oder lasst ihr es, im Fall der Fälle, auch auf ein Verfahren ankommen?

Ich sage nur:

Döpfner 08/15 ... und nicht web 2.0

setzen sechs!

@Matthias Das ist in dem Fall keine Frage, oder?

IMHO ist die Reaktion auf beiden Seiten etwas übertrieben.

Hallo Jochen,

dann wünsche ich Euch viel Erfolg. Ich habe eben mein gesamtes Forum offline genommen da dort auch immer mal wieder Zitate von Springer (welt.de) verwendet wurden. Es sind zwar nur max. 2 Sätze + Link zum Artikel aber man weiß ja nie. Finanziell bin ich nämlich momentan nicht so gesegnet, dass ich mich groß und lange mit der Springer AG streiten könnte.

Viel Erfolg Euch!!!

da ist bei Springer wohl System dahinter. Ich habe ebenfalls eine solche Schadensersatzforderung von dieser Abteilung bekommen (telepolis hat bereits gestern darüber berichtet). Der Umfang des Zitats (ebenfalls aus DIE WELT und als solches kenntlich gemacht): 397 Zeichen = 2 Sätze. Die Forderung: 500 Euro.
Das Anschreiben gleich lautend wie bei Euch (Serienbrief?). Mal sehn, wo die Post noch eingeschlagen ist.

Sieht auf jeden Fall nach einer Kampagne aus, wobei mich am meisten stört, wie hier die Schadensersatzforderung mit dem "Abschluss eines längerfristigen Lizenzvertrags" kombiniert wird. Wenn man schon neue Lizenznehmer sucht, dann muss man nicht mit der Pistole kommen, sondern kann auch gesittet anfragen.

He Jochen,
jetzt gibs doch endlich zu, dass du das alles zu PR-Zwecken initiiert hast und dafür das Geld zu zahlen hast ;-)

Congrats!
Peter

Sowas würdest Du mir zutrauen?

Quatsch. War nur ein Spaß. Ich freue mich aber trotzdem, dass es dir PR bringt - die hast du dir nämlich verdient.

ist vielleicht auch ne retourkutsche, dass die keine sonderbehandlung bei den tickets bekommen haben

linkbait, linkbait.... heheh... die Frage ist nur von wem?

Sehr armselige Aktion von Axel Springer! Wie wäre ist mit Google Bombing als Rache - ich schlage "Armseliges Würstchen" mit Link auf die AS Corporate Seite vor ;-p

den geht wohl die Kohle aus...

Schon ziemlich frech, sehr ausführlich einen fremden Artikel in einen eigenen Blog zu kopieren und sich dann zu wundern, wenn der Rechteinhaber das nicht so witzig findet. Ein Absatz plus Link auf das Original, Springer hätte seinen Klick bekommen und alles wäre ok gewesen. Hier putzig einen auf David gegen den bösen Springer-Goliath zu machen, ist zwar unheimlich populär wie man an den Kommentaren sieht, aber am Ende eben nur falsch und peinlich...

Tja, da müsst Ihr Euer Angebot aber schon etwas beschneiden, Axel Springer ist online durchaus zum Schwergewicht geworden wenn man mal die ganzen Buden die der Verlag gekauft hat bzw. an denen er beteiligt ist ansieht. Wird schwierig werden alle aus dem Blog heraus zu halten.

Auf der anderen Seite zeugt es schon von einem tiefen Unverständnis der Materie seitens des Axel Springer Verlages sich so zu verhalten. Der Betrag der Kostennote ist lächerlich, somit das Ganze wohl eher dazu geeignet sich, zumindest in der Fachwelt, komplett lächerlich zu machen. Aber da wir hier ja vom Axel Springer Verlag reden dürfte da sowieso nicht wirklich ein Ruf zu verteidigen sein, nicht? Nur schade für die Tochterunternehmen auf die das ja auch abfärbt.

Vielleicht hat auch bloß einer aus der Rechtsabteilung Langeweile gehabt?

Wer vergibt denn bei denen die jobs?

So kann man sich als Verlag auch nochmal weiter als Feindbild profilieren... war doch eigentlich gerade garnicht nötig.

Beim Springer-Verlag wundert mich eigentlich nichts mehr.
Dass nun auch schon Abmahnungen bei Zitat aus entsprechender Quelle gemacht werden ist allerdings dennoch etwas verwunderlich...die wollen wohl nicht ernst genommen werden.
Sind aber auch wirklich früh dran mit ihrer Beschwerde...der Artikel von 2008 und 2011 wird endlich Einspruch eingelegt. Braucht die Post inzwischen so lange oder ist nur die Bürokratie im Springer-Verlag besonders langsam?

Ist das zitieren von AS-Quellen in wissenschaftlichen Arbeiten/Publikationen auch kostenpflichtig? Da ist das ja ein neues Geschäftsmodell. ;)

"Ich kann den Springer-Verlag verstehen. Einen Blog-Beitrag zu schreiben, der zu 2/3 aus einem 1:1 Zitat besteht, geht dann doch etwas zu weit..."
Das geht nicht nur zu weit, das ist schlicht gegen das Gesetz. Unter das Recht, zu "zitieren", fiel das nicht mehr.
Wer so dreist klaut (ja, klaut), der muss mit Abmahnung und Strafe rechnen. So sehr ich den Springer-Verlag resp. seine schreklichen Erzeugnisse verabscheue. Hier agierte er rechtens.

Rechtens? Ja, vielleicht. Klug? Nein, sondern eher wie ein typischer Mediendinosaurier.

Einfach unsäglich was da passiert… Offensichtlich gibt’s bei einigen Firmen nach wie vor ein wenig Aufholbedarf in Sachen dieses komischen Internets.

Ich habe ja mal irgendwo gehört, dass es im Internet Unternehmen gibt, die andere Webseiten/Blogs tatsächlich dafür bezahlen zitiert zu werden und so komische Internetverweise (heißt neudeutsch glaube ich Links) auf die Quelle zu setzen. Die abstruse Idee dahinter: Je öfter ich zitiert werde, desto besser: Weil zum einen werden meine Inhalte verbreitet und damit auch auf anderen Plattformen gelesen; ganz vielleicht klickt jemand auf den Quelllink und schups ist ein Seitenaufruf meiner Seite da und ganz vielleicht wird so eine Onlinewerbung eingeblendet - hm, und dafür bekomme ich doch Geld oder? Ach und da gibt es ja auch noch Google und die machen einen nicht unwesentlichen Teil des Traffics auf Webseiten aus – habe ich mal so gehört. Wer weiß, vielleicht wurde Google auch schon für unflätiges „zitieren“ von Axel Springer abgemahnt. Oder will Axel Springer nicht doch ein „wenig“ zitiert werden? Bei einem auf www.welt.de/robots.txt schauts so aus, als wollten die das…. Und dann bietet die Welt auch noch die Möglichkeit RSS-Feeds zu abonnieren. Die könnte man in Widgets packen und auf der eigenen Website darstellen.. Wäre das unerlaubtes zitieren??
Hm, jetzt bin ich ein wenig verwirrt. Vielleicht hat die Rechtsabteilung das alles falsch verstanden und wollte für Backlinks und Trafficgenerierung doch die Unterstützer zahlen. Quasi Abmahnung nur flasch rum...
Wie auch immer die das gemeint haben könnten - Dir und den anderen viel Erfolg in der Sache!!

Hehe, jo, mittelfristig ist's definitiv ein echter SEO-Killer. Kurzfristig vielleicht gut, denn vielleicht verlinkt der ein- oder andere AS-Rant dann auch auf AS-Publikationen... Möglicherweise denkt man da jetzt nurnoch so an die nächsten 2 Wochen, wer weiss. ;)

Springer mahnt wohl großflächig ab, die Länge des Zitats spielt keine Rolle:
http://www.heise.de/tp/blogs/6/149789

@Jeeves Dass der Verlag formal "im Recht" ist, hat auch nie jemand angezweifelt (s. meinen früheren Kommentar und den Beitrag).

Die Verlagshäuser würden ja auch am liebsten von Google & Co. "Schadensersatz" fordern, weil sie in den Suchergebnissen und in den Suchvorschauen doch tatsächlich hochwertige Verlagsinhalte anzeigen (zitieren?).

Trotzdem hat die Axel Springer AG ein Problem, wenn sie Offline-Recht auf Online-Angebote anwendet. Und Online-Seiten haben die Möglichkeit, Offliner zu boykottieren, die das Internet nicht verstanden haben, indem sie eben bewusst nicht mehr verlinken.

Exciting Commerce jedenfalls wird die Springer-Angebote von Bild bis Zanox künftig durchwegs boykottieren.

Ob AS wohl auch Google abmahnt?

Web 2.0 heißt nicht, dass ich fremde Texte klauen kann. Versteht Ihr aber ganz offensichtlich nicht, sondern macht hier noch einen auf dicke Hose.

Ist aber das übliche Verhalten des Täters, laut zu schreien als die eigene Schuld zuzugeben. Ist auch wieder typisch Web 2.0 ;-)

Hätten wir fremde Texte "klauen wollen", hätten wir sie garantiert dick und breit verlinkt, oder?

@Jochen: QED. Deine Anwort ist ein sehr schöner Beweis für Eure Uneinsichtigkeit.

Der berühmte Tropfen, in diesem Fall ein guter Grund endlich Abschied zu nehmen von Springer. Damit fliegt AutoBild aus dem NewsAggreagator für "www.Die-Testfahrer.de" und "Zanox" aus dem Partnerprogramm für "www.Bestbuzz.de".
Ich hab ja so die Schnauze voll von diesen old school Medienmachern.

verkauf denen halt einfach excitingcommerce - dann hast du ruhe ;-)

Ich applaudiere!

Seid konsequent und stark.

Ich glaube, dass die Axel Springer AG Eure neue "Policy" nicht im Ansatz interessiert. Und das zurecht. Es kann doch wirklich nicht sein, dass Ihr Euch kostenlos und umfangreich bei Texten bedient, für deren Erstellung jemand anderes großen Aufwand getrieben hat, hochwertige Journalisten bezahlt hat etc. Das Urherberrecht hat seine Berechtigung u.a. aus diesem Grunde - damit professionelle Journalisten auch in Zukunft für Ihre Arbei noch angemessen bezahlt werden können. Die Regelungen sind so sinnvoll wie klar und Ihr habt nun einmal klar dagegen verstoßen (wenn nicht, hättet Ihr ja einfach die Zahlung verweigern können und Euch verklagen lassen können). Ich finde das Verhalten und die Kommentare doch recht scheinheilig. Ihr könnt ja über die Axel Springer AG denken, wie Ihr wollt. Das Urheberrecht schützt auch sie - und die Mitarbeiter dieses Verlages.

"Dass der Verlag formal "im Recht" ist, hat auch nie jemand angezweifelt (s. meinen früheren Kommentar und den Beitrag)."
.
Sorry, wozu dann aber dieses eingeschnappt & durchsichtige "David gegen Goliath"-Spielchen? Ihr habt einen vulminanten Gesetzesbruch begangen. Und da schreiten nun mal die Anwälte ein. Wenn's nicht gegen den achso pösen Springerverlag ginge und Ihr deshalb mit dem Zuspruch bestimmter Leute rechnen konntet...

Wie wäre es eigentlich, wenn der Beitrag nicht von einer großen (= bösen ) Zeitung wäre, sondern von einem anderem Fachportal über E-Commerce? Die rechtliche Position und die Fakten wären dieselben, doch niemand würde gleich von Abzocke sprechen. Das Schreiben ist keine Abmahnung und moderat.

Ein Anwalt würde eine Abmahnung mit saftiger Kostennote schicken. ist hier aber nicht passiert. Springer scheint einfach nur die Policy zu verfolgen, dass Urheberrechtsverstöße nicht abgemahnt, sondern mit einer Lizensierung nachträglich geheilt werden sollen.

Das errinnert mich an so manche Expertenempfehlung aus dem AKEP (Arbeits für elektronisches Publizieren im Börsenverein des deutschen Buchhandels).

Die Tonalität ist halt noch nicht gelungen, weil jeder sich fragt,
warum jetzt 400 € zahlen, wenn es jahrelang nicht gestört hat.
Doch lohnt es sich so kleinlich zu sein, wenn es um ein mehrfaches hätte schlimmer kommen können. Ich würde einfach
mit denen reden und die Sache erledigen.


Verlierer des Tages:

Axel Springer Verlag AG. (65, CDU/CSU/FDP/NPD)
Anstatt sich kostenlos bewerben zu lassen, verlangen sie für schlecht recherchierte Artikel mehr als einen Cent.

Klausiii meint:
Wer einen Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

...warum bietet der Verlag eigentlich RSS-Feeds an? Mahnen sie mich bei deren Nutzung auch ab?
Dinosaurier haben definitiv mehr Daseinsberechtigung als Entscheider solcher Entscheidungen.

AFP verschickt ja auch schon eine ganze Weile ähnlich lautende Schreiben.

Danke für Euer Einverständnis. Ich werde mich jetzt auch mal kräftig bei Euren Texten bedinen und dann ne AdWords-Schleuder draus machen.

Ich denke, Ihr habt da ja rein gar nichts dagegen. Denn Abmahnen ist ja so was von böse... jedenfalls nach Eurer Meinung.

Ich schreibe derzeit an einer Magisterarbeit über die Darstellung von Korruption in Griechenland. Sowohl für den Spiegel als auch für die FAZ lermöglichten mir Zugriff auf digitale Archive, die mir die entsprechenden Artikel kostenlos zur Verfügung astellten.
Der Axel Springer-Verlag hat kein kostenloses Archiv; über die Unibibliotheken ist er nur in umständlicher Mirkrofilmform zu bestellen. Axel Springer sendete mir für meine wissenschaftliche Arbeit folgendes Angebot:

"Es besteht die Möglichkeit, dass wir Sie auf unsere Datenbank
freischalten. Der Zugang ist allerdings nicht kostenlos. Die monatliche
Grundgebühr beträgt 30 Euro, es werden die Suchanfragen/Ergebnislisten
(jeweils 1,50 Euro) und die im Volltext angezeigten Artikel (jeweils 1,50
Euro je Artikel) berechnet. Die Grundgebühr wird auf die Nutzungsgebühren
angerechnet. Die angegebenen Preise sind reduzierte Preise, welche Sie
gegen Vorlage einer Immatrikulationsbescheinigung erhalten. Der
Online-Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 3 Monaten."

Allerdings habe ich nach ein paar Tagen Mikrofilm-Durchsicht der Bild auch so eine Ahnung, warum es dem Verlag gar nicht sooo recht ist, wenn sih wissenschaftliche Arbeiten mit seinen Werken befassen...

Was für ein scheinheiliger Vortrag, lieber Jochen (Exciting Commerce). Wer selbst mal nachschauen möchte - Google Cache: http://bit.ly/iGn3eT

Das aus dem Angebot von Welt Online geklaute Stück hat 1535 Zeichen. Was Ihr, lieber Jochen (Exciting Commerce), dazugeschrieben habt, inklusive Überschrift, Vorspann etc., hat 754. Mehr als 60 Prozent des Artikels sind kopiert. Und wie finden wir das? Genau.

An dem Welt-Online-Artikel hängt keine CC-Lizenz. Und die kommerzielle Nutzung (wie in Eurem Fall) wird auch nicht gestattet. Und dann vertrittst Du, Jochen (Exciting Commerce), ernsthaft die Auffassung: Die anderen machen das mit unseren Texten auch. Puh.

Sie haben Euch erwischt. Und sie rücken Euch berechtigterweise auf die Pelle. Trag's wie ein Mann, Jochen (Exciting Commerce). Und das heißt auch: Auf durchsichtige und verlogene Verteidugungsepisteln nach dem Strickmuster "Der böse Mediengigant will uns töten - aber wir setzen uns auf eine unheimlich pfiffige, nachgerade freche Art zur Wehr" verzichten. Was wird nur Chuck Norris dazu sagen.

@The Bud: Chuck Norris kopiert ganze Artikel von Springer - und das gebührenfrei!

Dem Beispiel sollten auch andere Blogs folgen und KEINEN EINZIGEN LINK mehr zu Springer-Publikationen setzen.

Ich fand es schon immer ärgerlich, dass Blogs (völlig zurecht) diverse Falschaussagen, Lügengeschichten und menschenverachtende Artikel der BILD kritisieren, aber mit jedem Post darüber immer gleich fröhlich einen direkten Link zu BILD-Online setzen (damit die über diesen Link mehr Page-Impressions bekommen und über Werbung dadurch mehr Geld verdienen). In Ausnahmefällen, wenn man unbedingt ein Schandblatt der Springer-Presse als Quelle angeben muß verwede ich keinen Link, sondern einen SCREENSHOT.

Ansonsten gilt: Es gibt keinen einzigen wirklich wichtigen Artikel, dessen Inhalt man nicht genauso bei anderen Publikationen, Online-Angeboten, Blogs, Nachrichten-Seiten etc. finden kann. Das zitieren von Springer-Artikeln ist somit völlig überflüssig!!

Dem Springer verlag zittern ob Eures Boykotts sicher schon die Knie. Die Millionen Links auf seine Seiten, die jetzt ausbleiben, wird er schwer verkraften. Schön Dein Satz, dass Du nie bestritten hättest, dass Axel Springer formal im Recht sei, dieses geltende Recht Euch Web-Evangelisten aber scheißegal ist. Morgen klau ich in einem geschäft einen fernseher, und wenn ich dann angezeigt werde, sage ich, formal sei der Ladeninhaber im Recht, aber für mich gelten andere Regeln.
Ich kann es nicht mehr hören, dieses "Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt, und wer es nicht akzeptiert, den stellen wir online an den Pranger."
Wenn Euch das geltende Recht nicht gefällt, dann sucht nach Mehrheiten, um es zu ändern. Und bis dahin: Haltet Euch dran und spielt nicht Robin Hood.

Großartig! Wie blind ist ASV denn?

Ich lach mich schlapp - und ich dachte ich habe schon alles an Hirnfreiheit gesehen, was es so gibt...

Ohne Worte

Wie sieht die Situation eigentlich rechtlich aus, wenn jmd. in die KOMMENTARE eines Blogs vollständige Artikel des ASV reinkopiert? Z.B. ein Troll, der meine Blog-Kommentare mit Volltextkopien von Springer-Artikeln vollspamt? Kann ich deswegen auch abgemahnt werden?

Mir kommt da gerade eine teuflisch Idee...

Wie läuft es jetzt weiter, habt ihr schon bezahlt oder wartet noch ab?

Die erste Mahnung ist zumindest schon da

Mahnung? meinst du bestimmt "Zahlungserinnerung". Das habe ich auch erhalten. Nun, ich habe mir einen Anwalt besorgt. Einfach zahlen will ich nicht. Weiter spielen schon. Lt. Anwalt ist die Summe durchaus übertrieben. Wenn Gericht bei irgendeinem solchen Fall anders entscheidet, dann müsste AS allen, die schon bezahlt haben, Geld zurück zahlen, oder? Mal sehen, was passiert.

Jetzt auch Mahnung von Media Inkasso(von AS beauftragt) erhalten, mir drohen Sie mit den Satz wie "erhebliche gerichtliche Kosten...". Tja, was für eine harte Nuss is AS. Ich ergebe mich in diesem monatlangen Krieg gegen einen Dino.

Nie mehr möchte ich mit AS & Co. zu tun...

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