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Folgende Weblogs beziehen sich auf Thalia knackt die Umsatzmilliarde, Amazon zieht vorbei:

Kommentare

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Der Onlinekanal beim Buch läßt sich nicht mit dem von Computern, Elektronik etc vergleichen. Solange es eine Preisbindung gibt, habe ich im Netz keinen Vorteil, im Gegenteil. Ich muss mindestens einen Tag warten. Da ist die Filiale nebenan bei gleichem Preis immer noch reizvoller.

Offenbar nicht. Sonst würde ja der Stationärhandel keine Marktanteile verlieren. Zumal dort ja nur ein Bruchteil der Bücher vorrätig ist, den ein Online-Händler anbietet.

Oft ist es ja so, dass die Buchhandlung um die Ecke das Buch auch erst bestellen muss. Mal ganz abgesehen davon, dass Amazon mittlerweile 24h-Lieferung hat. Jochen empfielt ein Buch hier, da schreibe ich mir doch nicht erst den Titel auf, renne am naechsten Tag in die Buchhandlung, sondern klicke auf den Link, kaufe es und habe es den naechsten Tag zum Lesen. Ich weiss gar nicht, wann ich das letzte Mal ne Buchhandlung von innen gesehen habe.

Wie oft will man denn ein Buch sofort lesen? Gerade die Geschwindigkeit von Amazon macht den Bücherkauf online so dermaßen komfortabel, dass sich sogar der Schritt zum Buchhändler nebenan (den ich trotz Wohnort in einer Großstadt gar nicht habe) nicht mehr lohnt. Von der Fahrt in ein Einkaufszentrum mal ganz zu schweigen.

Und ich schliesse mich Claus an: Kriege ich im Netz eine passende Buchempfehlung, klicke und kaufe ich sofort. Da ist jeder Extra-Weg schon unbequem.

So gerne ich zu Hugendubel in den Laden gehe, so sehr schätze ich dennoch die Vorteile des Online-Buchkaufes. Wo sonst kann ich (ohne die Etage zu wechseln) von einem Buch zum anderen springen, um letztlich wieder zurück zum ersten zu gehen und dieses zu kaufen?

Ich denke beide Kanäle haben ihre Existenzberechtigung, der Online-Kanal jedoch die deutlich vielversprechendere Zukunft. ;-)

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