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Folgende Weblogs beziehen sich auf Samwer Report: Die Samwers im Visier des Manager-Magazin:

Kommentare

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Das gut zusammen gefasst. Ich bewundere die Samwers, nicht wegen der vielen Online-Initiativen, die die launchen, sondern wegen ihres Geschicks aus fast jeder Nummer mit gutem Gewinn rauszukommen und das ist das eigentliche Geschaeftsmodell und das funktioniert doch super. Dass der Spass in den meisten Faellen von Leuten mit sehr viel Geld aber wenig Ahnung bezahlt wird, macht die Sache eigentlich nur noch sympatischer. Wenigstens ziehen sie nicht irgendwelche Kleinsparer ueber den Tisch.

"Wenigstens ziehen sie nicht irgendwelche Kleinsparer ueber den Tisch."

solange es nur kleine Gründer sind...

Die kleinen Gründer sind doch selbst schuld. Man müsste sich vorher informieren wie der Hase sonst läuft und sich dann überlegen ob man das eingehen möchte und auch die Verträge entsprechend gestalten.
Wenn man aber einfach, um möglichst schnell zu wachsen, auf die Bedingungen einläßt sollte man sich im nachhinein nicht zu beschweren.

@Mike:
jeder weiss doch, dass Verträge in diesem Umfeld keinen großen Schutz bieten. Die mit der Kohle haben das Sagen, Vertrag hin oder her...

Klar, Gründer sollten sich so gut wie möglich informieren und schützen, aber zu sagen "die sind doch selbst schuld und die Samwers sind coole Typen" ist lächerlich.

@Tom: Meine Meinung dazu ist hier hinlaenglich bekannt. Ein kleiner Gruender mit einem validen Geschaeftsmodell braucht nicht nach 6 Monaten oder weniger einen Mehrheitsaktionaer in seinem Laden. Wenn man ein Geschaeft aufzieht, was bereits nach kurzer Zeit 6-7stellige Betraege braucht, sollte man diese zumindest groesseren Teils mal selbst haben oder zu fairen Konditionen bei der "Oma" beschaffen koennen.

@Tom

Lächerlich ist doch eher, so naiv zu sein sich auf soetwas einzulassen und hinterher zu jammern. Dann ist man vielleicht auch nicht der richtige Gründer.
Wenn man sich jemanden ins Haus holt der danach das Sagen hat, ist doch klar das diese Leute danach auch alles so durchziehen wie es für sie am besten ist.
Man kann soetwas natürlich vertraglich Regeln!
Aber das ist eben das bestreben vieler, hauptsache schnell wachsen um jeden Preis und nicht ein solides Konzept zu haben, hinter welchem man steht. Wie Claus schon sagt, wer permanente Finanzierungsrunden braucht um sich weiter zu entwickeln, der verliert natürlich immer mehr an Einfluss.
Und ich habe nicht gesagt das die Samwers Coole Typen sind, ich würde sie auch nur bei uns ins Haus lassen, wenn Sie mir persönlich noch ne Menge Geld mitbringen sodaß ich aussteigen könnte wenns mir nicht mehr passt.
Aber die scheinen wohl eine richtige Nase für solche Projekte zu haben, an denen Sie entsprechend verdienen.
Bin nur mal gespannt was aus Zalando wird, da bin ich nicht so optimistisch.

Weil hier im Artikel auch von Mißerfolg gesprochen wird, möchte ich zum Beispiel auf www.wein-fachhandel.de (FP-Commerce) hinweisen, der seit Wochen angeblich wegen technischer Probleme geschlossen ist.

Erst mit SEO einen Raketenstart hingelegt (siehe http://www.excitingcommerce.de/2010/03/fp-commerce.html) und nun vermutlich geschlossen, weil auch Positionen 1 oder 2 in Google nicht zum Kundenansturm führten. Da half auch eine sehr ansehnliche Webseite nur teilweise.

Der Weinmarkt funktioniert anscheinend anders als ein Möbel-, Lampen- oder Schuhgeschäft.

@Uwe, das ist halt eines der vielen Projekte, welches auch mal nicht funktioniert. Das ist aber auch egal, weil der Aufwand, sowas ins Netz zu stellen und zu testen, relativ gering ist. Wenn 1-2 von 10 Initiativen einen respektablen Exit schaffen, ist das super. Was Zalando angeht, bin ich extrem gespannt, wie die Sache ausgeht. Entweder, die schaffen dieses Jahr einen guten Exit (nicht unwahrscheinlich) oder da werden einige Leute viel viel Geld verlieren. Evtl. dieses Mal auch die Samwers, denn die scheinen ja die ganzen Kapitalrunden immer mitgemacht zu haben.

Beide Berichte (Manager Magazin als auch Gründerszene) sind sehr interessant gewesen und hatten teilweise auch neue Infos mit dabei.
Tatsache ist aber, sie sidn erfolgreich und dadurch gibt es viele Neider. Glauben kann man somit nicht immer alles was man hört

Bin ja echt gespannt wie das in Zukunft weitergeht. Ich denke es bleibt Abwechslungsreich.

Groupon ist ja so nen schönes Beispiel: Klar ist es sehr bitter für zwei der drei Gründer jetzt nichts vom Kuchen abzubekommen. Aber Albert Schwarzmeier ist einfach nicht so gut gewesen und wenn man sich mysporftbrands anschaut, muss man leider sagen: Er ist es immer noch nicht.

Albert hat ja vorher schon bei Beautydeal mit den Samwers gearbeitet - er wusste mit wem er arbeitet. Und nur Rumschreien und Drohen - das war selbst den Samwers bei Groupon zu wenig. Führen kann er nicht und auch moralisch-ethisches Handeln - naja, da würde ich sehr große Abstriche machen. Als Praktikant fand ich es krass wie der z.B. Rechnungen von freien Mitarbbeitern blockiert hat, nur weil die ihm Samstags nicht auf Zuruf geantwortet haben... Mysportbrands zeigts ja, dass er jetzt nicht wirklich so gut ist.

Also so nen Aspekt sollte man auch bedenken, bevor man sagt: Der arme Gründer, der ausgenutzt wurde. Wer Beautydeal vergeblich hochgezogen hat und dann noch mal ne Chance bekommen hat und diese dann wieder in den Sand setzt und jetzt schmollt: Selber schuld, einfach nicht gut genug.

Oder gut genug für so nen Shoppingclub für Sport in der Nische - das ist ja immerhin auch was, nur ne Nummer kleiner. Also es gibt hier immer zwei Seiten der Medailkle - auch wenn ich die Samwers nicht mag. Aber man sollte auch sehen, dass die sehr konsequent sind, wenn es darum geht Balast von Bord abzuwerfen. Und Albert war einfach dem Wachstum nicht gewachsen - in der Tat war und ist das auch eine sehr exponierte und verantwortungsbewusste Position.

@Tom: Full ACK!

Natürlich beißen sich Schwarzmeier und Jost im Nachhinein in den Allerwertesten - wer wäre nicht gerne binnen 12 Monaten vom geknechteten Gründer zum Multimillionär aufgestiegen. Dass es auch anders geht sieht man am Beispiel Ronny Lange, immerhin war der Teil des Beautydeal-Teams, hat den Rauswurf der beiden überlebt und braucht sich heute finanziell keine Gedanken mehr machen.

Letztlich hat sich an Groupon exemplarisch vollzogen womit jeder Rocket-"Gründer" rechnen muss: dass man sich letztlich auf nichts wirklich verlassen kann, dass man im Zweifelsfall nichts zu melden hat und bei Entscheidungen übergangen wird, und dass der eigene Handlungsrahmen durch die zwei Brüder (M. Samwer ist ja nur Frühstücksdirektor und Head of Gute Laune) immer sehr eng vorgegeben wird.

Dafür hat man eine realistische Chance, mit einer netten Summe aus der Sache rauszukommen, mit der man anschließend wirklich eigene Projekte machen kann.

Dass Schwarzmeier und Jost erst bei Beautydeal und dann bei Groupon versagt haben (inkl. Rausschmiss), zeigt wie begrenzt ihr Potenzial als Gründer ist.

Und letztlich gibt der Erfolg leider wieder O. Samwer recht: nur weil Citydeal so enorm Gas gegeben und die Internationalisierung forciert hat, kamen sie letztlich beim Exit zum Zuge.

"Der Weinmarkt funktioniert anscheinend anders als ein Möbel-, Lampen- oder Schuhgeschäft."

Freut mich, daß es nicht genügt, ein paar Nerds & SEOs mit Null Ahnung vom Thema sich die lukrativen Keys aus Adwords abreimen zu lassen.

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