Wie sehen die Shopping-Systeme der Zukunft aus? Kürzlich hat auch die Internetworld die Tech-Debatte aufgegriffen und die unterschiedlichen Positionen in einem zweiseitigen Bericht gegenübergestellt ("Das Ende des Einheitsbreis"):
"Klassische Out-of-the-Box-Shop-Systeme hemmen die Entwicklung des E-Commerce, sagen Kritiker.
Zu viele Innovationstreiber sterben in Schönheit, antworten Befürworter – die E-Commerce-Tech-Debatte im Überblick
Noch vor wenigen Jahren war die Entscheidung über das richtige Shop-System die wichtigste Frage, die es bei der Planung eines Webshops zu klären gab.
Dabei ging es hauptsächlich um Quantität: Welche Software bietet die meisten Features, erlaubt die Verwaltung der meisten Produkte? Heute gestaltet sich die Klärung dieser zentralen Frage zunehmend schwieriger.
Einerseits ähneln sich die Shop-Systeme auf dem Markt immer mehr, verfügen über die gleichen Features, Schnittstellen und Merkmale. Wichtiger als das Shop-System selbst wird daher die Beziehung zu dem Dienstleister, der das System letztlich im Shop implementiert.
Und andererseits zweifeln Kritiker mittlerweile die ganze Fragestellung an sich an: Das "beste" Shop-System gibt es nicht mehr, so ihre Ansicht, denn jedes geschlossene System behindert letztlich die Entfaltungsmöglichkeiten des Shops.
Vor diesem Hintergrund schwelt in der E-Commerce-Branche die sogenannte Tech-Debatte, die eine zentrale Frage in den Mittelpunkt rückt: Wie sieht die technologische Zukunft von Online Shops aus? "
Siehe passend dazu auch den vorhergehenden Beitrag zur Notwendigkeit von Open Source Lösungen für den E-Commerce.
Frühere Beitäge zum Thema:





Technisch ist soviel mehr machbar, aber behindert durch Bürokratie und Gesetzgebung, wird die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle einfach ausgebremst. Nichts gegen den Schutz des Verbraucher...
Kommentiert von: Matthias | 02. September 10 um 14:46 Uhr
Da es das beste Shopsystem nicht gibt, ist doch ein "alter" Hut.
Richtig ist auch, dass die Shopsysteme in der Regel technisch veraltet sind.
Die Frage ist halt, wer bzw. wie viele Onlinehändler benötigen denn wirklich ein neues und modernes Shopsystem?
Und innovative Geschäftsmodelle werden meiner Meinung nach vor allem von einer Sache ausgebremst - vom Nutzer der sich nicht dafür interessiert. Egal wie gut durchdacht das Ganze ist. Da hilft auch die beste Shop Software nichts
Just my five cents. Peter
Kommentiert von: shopanbieter.de | 03. September 10 um 22:13 Uhr
... vor allem von einer Sache ausgebremst - vom Nutzer der sich nicht dafür interessiert ...
sehe ich auch so.
Warum sollte ein Webshop der zB Handyzubehör verkauft und evtl auch noch viel
irgend eine "Web20"-Funktion einbauen?
Kein Mensch kommentiert das Zeug usw usw
und diese Artikel und auch der Shop werden nie "Fans" haben.
Da zählt nur der Preis und den kann auch "Data Becker Mein Webshop" anzeigen.
Ende.
Kommentiert von: Tina | 03. September 10 um 22:18 Uhr
"Teleshopping wird nie funktionieren in Deutschland. Die Leute bestellen doch lieber im Katalog."
"Ebay wird nie funktionieren in Deutschland. Niemand wird im Internet über Auktionen kaufen."
"Shoppingclubs haben in Deutschland keine Chance. Niemand wartet 4 Wochen auf seine Bestellung."
Nur mal ein paar Aussagen, die verdeutlichen, was passiert, während die Skeptiker (handels- und expertenseitig) noch den alten Modellen nachhängen.
Nichts gegen Skeptiker, aber ein bisschen mehr Offenheit würde ich mir manchmal schon wünschen.
Kommentiert von: Jochen (Exciting Commerce) | 03. September 10 um 23:34 Uhr
Man kann's aber auch übertreiben.
"im der Mitte treffen" wäre ein Kompromiss
Kommentiert von: Tina | 04. September 10 um 08:16 Uhr
Eine "Lösung" ist mehr als ein System, dazu gehört m. E. auch die Anbindung an Reichweite / Medien, Suchmaschinenintegration, die Abbildung der Realwirtschaft (z. Bsp. Distribution) Rechtssicherheit "by Design".
Kommentiert von: Thomas Wingenfeld, Search & Commerce CBS Interactive | 09. September 10 um 21:35 Uhr