Otto-Chef Hans Otto Schrader lässt seinen Worten ("Diejenigen Tochterfirmen, die die Erwartungen nicht erfüllten, müssten geschlossen oder verkauft werden.") Taten folgen und schließt den Online-Discounter Discount24 zum Jahresende:
"Wie Otto erklärt, sei die Schließung von Discount24 als Bekenntnis zu einer nachhaltigeren Geschäftspolitik zu verstehen.
Künftig sei es das Ziel, konzernübergreifend eine Umsatzrendite von vier Prozent zu erzielen – eine Vorgabe, der sich auch die E-Commerce-Töchter des Handelskonzerns unterwerfen müssten.
Nach dem im Juli bekannt gewordenen Rückzug der Franzosen hat Otto begonnen, die laufenden Lieferantenverträge zum 31. Dezember zu kündigen.
Discount24 ist im November 2000 online gegangen und feiert in diesem sein 10-Jähriges. 2007 holte Otto den französischen Discounter CDiscount an Bord.
Während die bisher unabhängig von Otto agierende Discount24 GmbH abgewickelt wird, soll die gut eingeführte Marke Discount24 erhalten bleiben."
Die Otto Gruppe hatte in den vergangenen Wochen schon den Ausstieg aus Apart Fashion und aus Zara Deutschland bekannt gegeben (siehe auch Wie die Otto-Führung die Zukunft meistern will).
Ebenfalls vor dem Aus steht der Modeversender Yalook.
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Das gilt im übrigen auch für eine weitere Otto Tochter. Yalook schließt ebenfalls.
Kommentiert von: patric | 19. August 10 um 10:45 Uhr