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Folgende Weblogs beziehen sich auf Daten, Daten, Daten: Verschiebungen eines Machtpfeilers im E-Commerce:

Kommentare

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Witzig, dass immer wieder Unternehmen glauben, mehr Daten würden mehr Wissen, mehr Sicherheit und Gewissheit bringen, wohingegen die moderne Erkenntnis-Wissenschaft nicht zuletzt durch Frederic Vester zu der Erkenntnis gelangt ist, dass genau das Gegenteil der Fall ist - Je mehr Man in die Tiefe geht, die Welt in immere kleinere Stücke zerlegt und je mehr Daten man sammelt, desto mehr neue und weitere Optionen ergeben sich - eine Erkenntnis, die jeder sicher schon am eigenen Leibe erfahren hat, je mehr man sich mit einem Thema auseinandergesetzt hat...

Das ganze wird immer komplexer und undurchschaubar und führt im Endeffekt nur zur Verwirrung und Handlungsunfähigkeit.

Wissen erzeugt Unwissen. Je mehr wir wissen, desto mehr wissen wir nicht. Man bemerkt, was man alles noch nicht weiß, bekommt das starke Bedürfnis nach noch mehr Wissen, sammelt weitere Informationen, merkt noch mehr, dass man eigentlich fast überhaupt nichts weiß, usw… Dem Nichtwissenden stellt sich die Welt einfach dar.

Wir können nie genug wissen, um sichere Schlüsse zu ziehen. Da hilft auch keine Rechenpower und noch ausgeklügeltere Datenbanksysteme und Analyseverfahren weiter. Die Suche nach immer mehr und immer genaueren Informationen führt nie zum Zustand der Gewissheit und in je kleinere Stücke wir die Welt zerlegen, desto mehr verlieren wir den Überblick über das Ganze und wie alles miteinander zusammenhängt.
Oder um es wie Lao-tse zu sagen:
Weise Menschen sind keine Vielwisser.
Vielwisser sind keine Weisen.

Danke für die Anmerkungen, Hagen. Da ist sicher was dran. Man muss aber zwischen dem Wissen des Einzelnen und dem, wovon wir hier reden, unterscheiden.
Ich glaube schon, dass es bei digitalen Daten andere Möglichkeiten gibt, wenn sie in entsprechender Masse vorliegen. Da kann in der Tat oft 'mehr' auch 'besser' bedeuten, weil selbst umfangreiche Auswertungen von Daten massiven Umfangs ökonomisch tragfähig werden.

Ich bin ein bischen verblüfft über die Kombination aus Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit mit der hier über "Daten" gesprochen wird, ohne dass auch nur annähernd der Versuch unternommen wird, zu definieren, was denn "Daten" sind. Ich erklär das, was ich meine mal mit euren eigenen Sätzen

"Daten sind ein wichtiger Grundpfeiler für genuine Geschäftsmodelle im Internet."

Selbstverständlich. Ohne Daten gäbe es keine Internet. Oder zumindest kein WWW, denn das Internet ist ja weit mehr als das WWW.

"Das Internet ermöglicht damit nicht zuletzt dem E-Commerce, Wege zu gehen, die sonst nicht möglich sind."

Welche Wege würde das der E-Commerce denn ohne Internet gehen? Gibt es überhaupt einen E-Commerce außerhalb des Internets?

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich ahne worauf ihr hinaus wollt … aber wenn das, was ihr hier schreibt irgendeine Aussagekraft haben soll, solltet ihr imho ein bisken präziser in der Wortwahl sein.

Da hast du recht, ben_, das hätte man auch präziser benennen können. Es ging mir aber in erster Linie um das Aufzeigen eines Trends, und die Beschreibung dabei möglichst allgemein zu halten.

""Das Internet ermöglicht damit nicht zuletzt dem E-Commerce, Wege zu gehen, die sonst nicht möglich sind."

Welche Wege würde das der E-Commerce denn ohne Internet gehen? Gibt es überhaupt einen E-Commerce außerhalb des Internets?"

Damit sind Ansätze gemeint, die so analog ohne Internet nicht ökonomisch sinnvoll sind. Der E-Commerce hat als Imitation des analogen Handels angefangen. Was hier aufgezeigt wurde, oder was versucht wurde, war zu zeigen, wie Datennutzung und Auswertung neue Wege ermöglichen, die so offline nicht möglich sind.

Marcel? Was machst Du denn hier? Mir ist gar nicht aufgefallen, dass Dein Name da drunter steht. Bin hier über Rivva reingstolpert. :)

Wie gesagt: Ich verstehe, worauf Du hinaus willst, glaube aber dass es beiden Deiner Trend-These gut täte, mal genauer zu definieren, worum es da geht. Was sind das für Daten? Und wie genau ziehen Unternehmen da Wert draus?

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