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Folgende Weblogs beziehen sich auf Swoopo baut weiter ab: Entlassungen und Rückzug aus Korea:

Kommentare

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Ich finde es gut, wenn solche Modelle gestestet werden. Sicherlich braucht man auch einiges an initialen Kosten, um so ne Seite aufzubauen. Was mich aber abschreckt, ist diese groessenwahnsinnige Agieren, was sicher von den VCs getrieben ist. Da wird massenweise soviel "dummes Geld" in Branche gepumpt, dass fuer wirkliche Innovationen kaum noch Zeit bleibt. Alle wollen nur immer moeglichst schnell, moeglichst viele Benutzer auf der Seite haben bzw. schnellstes Umsatzwachstum. Ich bin sehr froh, dass es diese Laeden nicht wie 2000 an die Boerse schaffen, wo dann mittels windiger Bankberater arglose Rentner uebern Tisch gezogen werden. Dieses Mal zahlen die VCs die Zeche ganz allein und das ist gut so. Die wirklich tollen Ideen brauchen nicht nach 2 Monaten 10 Mio. VC.

Swoopo gibt es seit 2005. Insofern verstehe ich das Argument mit den 10 Mio. nach 2 Monaten nicht. Swoopo ist einer der Innovationstreiber der letzten Jahre. Insofern verstehe ich das Innovationsargument nicht. Und schlußendlich: Man muss wirklich nicht jeden Beitrag kommentieren, sonst könnte leicht der Verdacht des Kommentar-Spamming aufkommen :-)

Swoopo war in 2008 herausragend erfolgreich mit einem Umsatz von ca 20 Millionen Euro und einem Bilanzgewinn von 2 Millionen Euro! Warum Swoopo jetzt gerade intern restrukturieren muss, liegt vor allem an schwerwiegenden Management-Fehlern (Einführung und Abschaffung des Direktkaufs, Verlust des Fokus auf den deutschen Heimatmarkt, zu schnell zuviel Personal aufgebaut, Top-Management wird ständig gewechselt etc.). Ähnlich wie bei DealStreet.
Jochen, bei fallenden Preisen ist das Problem, dass die User keine echten Schnäppchen machen können. Bei Swoopo geht hin und wieder mal ein iPad für wenige Cents weg, das ist bei den Modellen mit den fallenden Preisen nie der Fall bzw. kann gar nicht eintreten. Sobald ein Preis aufgedeckt ist und dieser unter dem Shopbot-Preis liegt, wird ein rationaler Nutzer immer kaufen. Außerdem gibt es faktisch keinen Wettbewerb zwischen den Nutzern, und es fehlt die Live-Komponente. Aus meiner Sicht fehlt bei den fallenden Preisen vollkommen der Reiz.

Gute Punkte. Danke dafür!

Ich propagiere fallende Preismodelle vor allem deshalb, weil sich die Nutzer sofort entscheiden können und nicht "ewig" warten müssen, bis die Auktion zu Ende ist.

Spreadbooster hat ein sehr schickes Modell vorgestellt, wie die Preise sehr schnell fallen können, so dass auch Swoopo-ähnliche Schnäppchen möglich werden.

Auch 1-2-3.tv, etc. haben alle auf fallende Preise umgestellt, weil es für die Stammnutzer einfach attraktiver ist.

Selbst Ebay glaubt ja nicht mehr an sein Auktionsmodell der steigenden Preise, weil es einfach zu lange dauert.

Wobei die letzten beiden Beispiele natürlich nicht direkt vergleichbar sind mit Swoopo & Co, weil die Nutzer ohne Einsatz bieten.

So, ich habe mir mal die madbid Seite angeschaut, kannte ich vorher nicht.
Das Layout ist amateurhaft. Furchtbar und nach meiner Einschätzung nicht akzeptabel sind die langen Tickerzeiten bei den Versteigerungen. Wer hat denn Lust mehr als 2 Minuten jedes Mal zu warten wenn er/ sie bietet ob er/ sie gewonnen hat.
Das geht bei den deutschen Seiten viel viel schneller und ist dadurch viel spannender.
Außerdem sind die Übersetzungen wirklich grauenhaft …
Fazit: Was DealStreet, das ja nun mit der Rocket Internet-Mannschaft eine der hochkarätigsten (auch operativ tätigen!) Supporter in Europa hatte, nicht gelingt, gelingt madbid nimmermehr!

Kann ich mir auch nicht vorstellen, denn Dealstreet war wirklich gut gemacht.

Madbid ist auch eher ein Winzling, einer unter vielen, die es derzeit versuchen.

Aus der Pressemitteilung, die ich oben verlinkt habe:

"MadBid.com generated over £2.5million in their first year of operation and this investment will see us continue to invest heavily in our technology, product range and services as well as continue our rapid expansion programme in the UK and across Europe."

Nun, 3 Millionen € Umsatz sind ja für ein Startup nach einem Jahr schon einmal beachtlich.
Aber im deutschen Markt für Entertainment Shopping gibt es mindestens 2-3 professionelle Portale, die schon einen vergleichbaren Umsatz erzielen und am Markt etabliert sind.
Ich denke da vor allem an Snipster.de, Tencents.de und vielleicht auch Hammerdeal.de mit den Niedrigsgebot-Versteigerungen
Und klar, es gibt jede Menge Winzlinge mit Dollarzeichen in den Augen, die aber genau so schnell verschwinden wie sie auftauchen :)

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