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Folgende Weblogs beziehen sich auf bvh-Zahlen 2010: Wie lange bleibt den Alt-Versendern noch?:

Kommentare

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Der Artikel ist berechtigt keine Frage - auch teile ich die Meinung (teilweise)! Trotzdem verstehe ich nicht, wenn doch klar ist, "Katalogumsätze durch die Quelle-Pleite in diesem Maße einbrechen würden, war abzusehen". Warum dann in der Grafik nicht nur dieser Einbruch fortgeschrieben wird, sondern sich der "Rückgang" sogar noch beschleunigen wird??? Sicher lassen sich viele Argumente für eine Beschleunigung des Rückgangs der Katalogumsätze finden aber auch genausoviele dagegen. Meine Bitte: den Trend (vor der Quelle-Pleite) nur fortschreiben und das Bild würde schon ganz anders aussehen.

Weiter:
Für bestimmte Versender wird das Kataloggeschäft weiterhin die nächsten Jahrzehnte die Basis bleiben. Geschäftsmodelle 60+ oder 70+ Plus (Die moderne Hausfrau, 3Pagen, Witt, AGS usw.) lassen sich einfach nicht auf Internet umstellen. Alleine diese Versender machen aber schon jetzt mehr als 2,6 Mrd. Die heute 65 Jährigen werden in 5 Jahren mit 70 immer noch das Internet großteils verweigern...

Der grundsätzliche Trend würde sich auch nicht wesentlich ändern, wenn ich die durchschnittlichen Rückgänge vor der Quelle-Pleite nehmen würde. Auch dann lägen die Katalogumsätze schon in den Jahren 2012 und 2013 unter den Online-Umsätzen.

Ich habe den Wert vor allem auch deshalb so belassen, da wir ja schon mal, von 2007 auf 2008, einen ähnlich starken Einbruch bei den Katalogumsätzen hatten. Und auch der Rückgang von 2008 auf 2009 war nicht ohne. Ich halte den für das laufende Jahr prognostizierten Rückgang der Katalogumsätze also eher für eine vorsichtige Schätzung von TNS Infratest.

"Weiter:
Für bestimmte Versender wird das Kataloggeschäft weiterhin die nächsten Jahrzehnte die Basis bleiben. Geschäftsmodelle 60+ oder 70+ Plus (Die moderne Hausfrau, 3Pagen, Witt, AGS usw.) lassen sich einfach nicht auf Internet umstellen. Alleine diese Versender machen aber schon jetzt mehr als 2,6 Mrd. Die heute 65 Jährigen werden in 5 Jahren mit 70 immer noch das Internet großteils verweigern... "

@Stefan: Da wäre ich nicht so optimistisch. Der Umsatz kommt dort ja nicht allein von den 60+ Bestellern. Das Problem am Katalog sind die massiven Kosten für Generierung und Herstellung sowie die schwindende Akzeptanz bei allen (!) Gruppen - auch den SilverSurfern. Weiters darf man die Technisierung nicht vernachlässigen - heute noch werden überwiegend PC/ MAC und Laptop hergenommen, aber alternativen wie die jetzige "PAD-Welle" zeigen schon deutlich wohin die Reise auch für 60+ geht. Wenn Oma Erna den PC nicht nutzen kann, so kann sie es für ein iPad, das 1&1 Pad, etc... ganz anders aussehen (evtl. sogar teilw. Channel-Change auf TV-Shopping).
Und auch die jetzige Generation 60+ wird in 5 Jahren 65+ mit weniger Menschen sein, in 10 Jahren 70+.... die nachkommende(n) Generation(en) hingegen sind bereits mehrheitlich das Onlineshoppen gewöhnt und mögen die Vorteile nicht missen. Auch hier wird der Trend dann vermutlich durch weitere Technisierung bestärkt werden, so dass der Katalog wirklich ein Auslaufmodell werden wird.

" traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast "
Die Katalogversender möchten natürlich mit guten online-Umsätzen glänzen. Daher wird jede Katalogbestellung die letzendlich überwiegend übers Internet eingegeben wird als online-Bestellung abgerechnet. Daher sind solche Zahlen - die sich bei der Basis derer die direkt mit den Kunden zu tun haben nicht bestätigt werden können - immer mit Vorsicht zu geniessen.

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