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Folgende Weblogs beziehen sich auf Wie Paul Marsden Social Commerce umdeutet und vereinnahmt:

» Social Commerce Definition Ein Update von Kassenzone
Mit großem Interesse verfolge ich die aktuelle, eher akademisch geführte Diskussion über die Definition von Social Commerce. Paul Mardsen versteht darunter Social Media + Commerce und vermarktet in diesem Zuge seine Social Media Kompetenz. Jochen Kr... [Mehr erfahren]

Kommentare

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Evtl. sollte Sie sich einmal als Lektor betätigen und den Wikipedia Autoren eine weitere Sicht auf das Thema ermöglichen ;) Ich bin gespannt wie sich dieser Diskurs entwickelt.

Genau das würde ich nie machen, weil ich als jemand, der dazu publiziert hat, natürlich vorbelastet bin und Wikipedia als unabhängige und neutrale Instanz (er)achte, die auch von neutraler Seite erstellt werden sollte. Andere kennen da offenbar weniger Skrupel.

Interessant ist ja auch, dass sich auch hierzulande eine Reihe von Agenturen das Thema Social Commerce auf die Fahnen geschrieben haben. Am Wikipedia-Eintrag hat sich aber trotzdem noch niemand vergriffen.

Problematisch ist, dass das Pushing teilweise unreflektiert weiter getragen wird über die bekannten Kanäle wie bspw. Twitter.

Ich sehe der Auseinandersetzung mit Social Commerce bisweilen besorgt entgegen, denn diese Formel ("Social Commerce= E-Commerce + Social Media") wird zumindest in den Diskussionen immer öfter angenommen und zitiert.

Diese Zusammenführung/Addition (Social Media + E-Commerce...) ist zwar per se nicht falsch, aber bei weitem weit davon entfernt, das Ergebnis (Social Commerce) so auf den Punkt zu bringen.

Der Eingriff in Quellen wie Wikipedia seitens subjektiven Akteuren, die wirtschaftliche Interessen verfolgen, fällt nicht mehr unter "grenzwertig".

Und ich finde das ziemlich problematisch, weil durch so eine aggressive Art und Weise das Thema Social Commerce zu einem roten Tuch werden kann (bezüglich der inhaltlichen Auseinandersetzung damit), das anderen Agenturen eventuell schaden könnte, die sich mit Thema nicht (nur) aus Marketingsicht auseinander setzen.

Meine Sorgenfalten nach mehrmonatiger Beobachtung des Blogs SCT waren also berechtigt.

Danke für den Hinweis.

Danke, Sebastian! Das sind genau meine Bedenken. Die Formel macht sich zwar gut, und mancher fragt sich sicherlich: "Warum der ganze Bohei?" Sie geht aber genau am entscheidenden Punkt vorbei, da sich der E-Commerce eben im Kern verändert (und nicht nur in der Marktansprache.)

Hallo,

ich schreibe gerade eine Bachelor Thesis zum Thema und muss sagen, dass ich beide Ansichten (und WhitePaper) als äußerst hilfreich empfinde!

Es ist prima, dass hier auf deutscher Seite eine überwiegend theoretische Analyse des Themas geboten wird, die auf amerikanischer Seite etwas vernachlässigt wurde.
Dafür sind die Staaten uns in der Praxis meiner Meinung nach mehr als ein Jahr voraus, was mir gute Einblicke in die Anwendung gibt.

Auch wenn der Verkauf und eCommerce stark im Vordergrund stehen (was für mich bei social COMMERCE einfach auch Sinn ergibt), hier wird einfach mal gemacht und umgesetzt!
Was nun was ist, ob Bewertungen das große sCommerce Tool sind oder nicht und wie weit sich der eCommerce im Kern verändert, kann doch ebenso gut auf einem anderen Blatt diskutiert werden.

Ich freue mich jedenfalls, dass dieses Thema auf der amerikanischen Seite Farbe bekommt und immer mehr praktische Umsetzungen entstehen, die Kunden unterstützen und im Commerce-Prozess in den Vordergrund rücken.

Es ist ja kein Geheimnis, dass deutsche Unternehmen mehr als zögerlich handeln bei der Umsetzung solcher, neuen Ideen und Tools. Wenn man hier nicht ein bisschen mit dem ROI o.ä. wedelt, traut man sich höchstens mit dem kleinen Zeh, ins kalte Social Commerce Wasser. Also warum nicht auch mit "Sales" locken um einfach mal Schwung in die ganze Sache zu bekommen.

Ich bin gespannt wie es weiter geht (in dieser Diskussion und auch im Social Commerce) und bedanke mich schon einmal bei allen Beteiligten für das tolle Material für meine Bachelor Thesis.

Viele Grüße

PS zu Wiki: Die "freie Enzyklopädie" lebt davon, dass User die mit Definitionen nicht einverstanden ist, diese korrigieren und/oder ergänzen :)

PS2: Bevor es zur Diskussion kommt: Ja ich arbeite bei Syzygy, und nein, das hier ist kein offizielles Statement sondern meine persönliche Meinung.

Ich glaube, die unterschiedlichen Auffassungen lassen sich eher daran festmachen, dass Social Commerce Today vor allem darauf bedacht ist zu schauen, was Händlern und Brands nützt, während bei Exciting Commerce die Betonung auf neuen E-Commerce-Modellen (i.S.v. Geschäftsmodellen) im Social Commerce Bereich liegt.

Siehe auch die durchaus interessante Debatte dazu bei SCT: http://socialcommercetoday.com/amazon-didnt-miss-the-boat-on-social-commerce-it-built-it

PS Ich wäre natürlich nicht unglücklich darüber, wenn der englischsprachige Wikipedia-Eintrag entsprechend ergänzt/relativiert würde :-)

Wie beschrieben sehe ich das ähnlich. Wir brauchen beide Ansätze! Denn neue E-Commerce Modelle nützen nichts, wenn sie keine attraktiven Umsetzungen für Händler und Brands bieten. Und ebenso helfen auf lange Sicht die praktischen Umsetzungen nicht weiter, wenn keine fundierten Modelle existieren, die Prozesse und Entwicklungen strukturieren.

Also: weiter so! :-)

Das sehe ich anders. Der E-Commerce dreht sich nicht um den Handel. Wer nur darauf achtet, was gut für den Handel ist, der verpasst die spannendsten Entwicklungen.

Niemals wäre ein Händler darauf gekommen, ein Etsy, ein Polyvore, ein Threadless und vieles andere im Social Commerce Bereich zu starten.

Genau darum sollte ein "nur darauf achten" in der -Gesamt-Diskussion vermieden werden, kann aber ruhig Teil von Einzelpositionen sein. Das beste -Gesamt-Ergebnis ist weder schwarz noch weiß - es ist ein hübsches Grau.

Grau vernebelt nur. Wenn das das Ziel ist ... Mir isses zu wenig.

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