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Folgende Weblogs beziehen sich auf Das Ende der Multi-Channel-Doktrin für Online-Versender:

» Debatte: Mythos Multi-Channel? - Web-Exzellenz ist das Schlüsselthema für erfolgreiche Händler von Zwischendurch@Thorsten Boersma
Auch für mich zeigt sich, dass ein Multi-Channel-Konzept nicht zum Erfolg im Handel führt. Die Ergänzung der Vertriebskanäle um einen Online-Kanal ist, wie Martin Groß-Albenhausen bereits sagte, eine Ausschöpfungsstrategie und keine Wachstumsstrategie. Gerade klassische... [Mehr erfahren]

Kommentare

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Ein Händler mit verschiedenen Absatzkanälen ist noch lange kein Multichannel Retailer. Ein echter Multichannel Retailer hat es verstanden seine Kanäle im Kundensinne zu vernetzen. Hier nur negative Beispiele aus dem traditionellen Versandhandel anzuführen, reicht nicht aus um zu belegen das Multichannel nicht wirkt. Eine stationäre Präsents in Verbindung mit einem guten Onlineshop, wird einer vergleichbaren Einkanalstrategie immer überlegen sein, da die Kunden einfach unterschiedliche Bedürfnisse haben. Ein Händler der diesen Bedürfnissen gerecht wird ist einfach näher am Kunden. Solange das Internet den Kunden das Gefühl der Haptik, Riechen und je nach Produkt auch Schmecken nicht vermitteln kann wird das auch so bleiben. Das Internet in Verbindung mit dem stationären Geschäft bietet sehr gute Kunden fokusierte Lösungen (siehe z.B. die Diesel Cam http://www.youtube.com/watch?v=_P-zA90yI64). Hier bieten sich noch ungeahnte Möglichkeiten. Das Internet wird das alles verbindende Medium, aber kein Allheilmittel für krankende Geschäftsmodelle!

So is et!

Andreas,

meines Erachtens steht dein Einwand nicht im Widerspruch zum Artikel. Im Wesentlichen sehe ich in der MC-Debatte zwei verschiedene Ideen:

1. Man versucht ein Angebot über mehrere Kanäle mit möglichst gleichen Prozessen auszusteuern (Besonders beliebt im Versandhandel). In meiner Wahrnehmung ist dies die dominierende MC-Definition. Die muss aber meines Erachtens scheitern, das hat Martin Meinrenken in unserem Blog gut belegt.

2. Die kundenseitige Vernetzung zweier in sich schlüssigen Geschäftsmodelle (z.B. stationär und online) um mit einem Stimme zum Kunden zu sprechend und seinen Nutzen zu maximieren - hoch sinnvoll und absolut zielführend. Wirkliche Best Practices sind mir nicht bekannt, würde mich aber freuen sie kennenzulernen :-)

>>> Wirkliche Best Practices sind mir nicht bekannt,...

Ja - das ist offensichtlich ;-)

Mir auch nicht. Und die würden mich tatsächlich mal interessieren: Wo hat ein (Versand-)Händler seinen Umsatz verdoppelt oder zumindest signifikant gesteigert, dadurch dass er auf zwei und mehr Kanäle gesetzt hat?

DELL wird durch seinen Vertrieb über Mediamarkt/Saturn bestimmt seinen Umsatz entsprechend steigern. Zahlen dafür gibts aber wohl erst Ende des Jahres.

Sorry, ich will mich ja nur ungern wiederholen...

>>> Mir auch nicht

Ja - auch das ist offensichtlich

Könnte es daran liegen, dass sich die Betrachtungen immer ausschliesslich auf den Versandhandel fokussieren?

Gut, und welches wären dann die anderen Händler, die mit Amazon mithalten können?

Problematisch beim MC-Ansatz ist die Generalisierung der konzernweiten Prozesse: "Damit es überall passt". Technisch wird im ein "überlebensfähiger" Allrounder gezüchtet. Wenn dann ein spezialisiertes Wesen wie Amazon dazu kommt sieht es um den alten pflanzenkauende Allesfresser schlecht aus.

Guuter Freund, in meinem Kommentar hatte ich ja bewusst vom Versandhandel abstrahiert und auf online und stationär abgestellt.

Aber ich entnehme Deiner Enttäuschung über Jochens und meiner Unwissenheit, dass Du hier schon Erfahrungen oder Einblicke hast.

Was wären denn dann wertstiftende (also wachstumsauslösende) Ansätze in einer intelligenten Multi-Channel-Vernetzung? Wo nicht nur von Kanal A zu B geshiftet wird, sonder neue Kunden angesprochen und gebunden werden, ohne alte zu verlieren?

Würde mich freuen, wenn Du das Wissen mit uns teilst

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