Als eine Art Einstimmung auf unseren morgigen Fashion Workshop durfte ich gestern beim 1. Online-Handelskongresss in Wiesbaden einen Impulsvortrag zu den Perspektiven für den Online-Modehandel halten: Erfolgreiche Strategien für E-Fashion von morgen.
Auf Zehnjahressicht dürfte der Verdrängungswettbewerb auch hier extrem werden - und die Marken dürften dem Handel auch online zunehmend den Rang ablaufen. Der Online-Modehandel hat dann noch die besten Karten, wenn er sich - wie DePauli, Yoox, Dress-for-less und andere als Dienstleister für die Markenhersteller begreift und/oder wie Vente-Privée mit neuen Geschäftsmodellen echte Mehrwerte schafft.
Die Potenziale für E-Fashion liegen aber auch hier weniger im Handel im klassischen Sinn als in neu entstehenden Marktsegmenten:
Ich habe diesmal zu vielen der Themen schon im Vorfeld ausgiebig gebloggt:
- 24-Hour Shoppers: Understanding Online Shoppers in Europe
- Bonobos: Ein online-getriebenes Mode-Label wills wissen
- DePauli AG: Ein deutsches Zappos im Firmenporträt
- Hollrr: Wie das Shopping-Twitter seine Nutzer motivieren will
- Live Shopping Days: Die hohe Kunst der Emotionalisierung
- Game Mechanics: Putting the Fun into Functional (Video)
- Was den neuen E-Commerce für Investoren so attraktiv macht
- Was war, was wird: 8 Entwicklungsphasen für Shoppingclubs
Kurzentschlossene sind morgen beim Exceed Fashion Workshop um 14 Uhr in Nürnberg weiterhin herzlich willkommen. Dort werden wir einige der Themen konzeptionell vertiefen.
Frühere Beiträge



was bedeutet denn "das nächste zara?" die die zara-ramschläden in den fußgängerzonen können doch damit nicht gemein sein, oder?
Kommentiert von: paulinepauline | 25. Februar 10 um 11:05 Uhr
Bewerten will ich es nicht. Modeunternehmen wie Zara, H&M oder Uniqlo, die sehr schnell wechselnde Sortimente zeitnah und preisgünstig auf den Markt bringen können :-)
Kommentiert von: Jochen (Exciting Commerce) | 25. Februar 10 um 11:12 Uhr
aha. war mir nicht klar, dass die anders sind als zb. esprit. und online machen die ja auch nix, oder hab ichs nur nicht gefunden?
Kommentiert von: paulinepauline | 25. Februar 10 um 23:54 Uhr
Esprit und Zara & Co sind schon Unterschiede. Zum einen in der Qualität der Ware und zum anderen gibt es Esprit ja auch in anderen Geschäften. Zara und H&M verkaufen ja nur in den eigenen Läden.
Wundert mich ja dass Zara im Modebereich noch keinen eigenen Online-Shop hat...
Kommentiert von: Roland | 26. Februar 10 um 08:15 Uhr
@ Roland,
ab Herbst musst Du Dich nicht mehr wundern. ;-)
http://www.derhandel.de/news/technik/pages/Zara-verkauft-Mode-bald-auch-online_5921.html
Kommentiert von: Peter | 22. März 10 um 14:17 Uhr