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Folgende Weblogs beziehen sich auf bvh-Zahlen 2010: Der Versandhandel nach der Quelle-Pleite:

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Bei aller Euphorie für den Onlinehandel, ich glaube, die meisten Händler werden nicht überleben.
Das Internet ist wie eine Stadt.
Wieviele Händler der gleichen Branche, mit vergleichbarem Sortiment, braucht eine Stadt? 3,4 vielleicht 5?
Niemand braucht mehr als eine Hand voll Amazons, Mindfactorys, Vikings etc..
Und das meine ich weltweit!
Wenn man jetzt noch hinzurechnet, wer am Onlinehandel alles dran hängt, Web-Agenturen, Paketdienste, Hardware-, Software-Hersteller, Vermieter von Lager- und Büroräumen, spezielle Medien, Hoster usw., dann hätte eine Konzentration auf weltweit einige wenige Onlinehändler pro Branche enorme volkswirtschaftliche Folgen. Hoffen wir also, das ich mich irre.
Hinzu kommen die immer höheren Anforderungen an den Onlinehändler und seinen Shop. Das können am Ende nur einige, wenige, große Händler leisten.
Ein Ausweg könnte die Spezialisierung sein. Aber gerade bei bei sehr speziellen Produkten reichen auch wieder einer oder einige, wenige Anbieter.

Mit Verlaub, aber in dem Beitrag steht nirgends etwas von "Onlinehandel", sondern nur etwas von "Online-Markt". Bewusst: Denn welcher Marken/Hersteller braucht (Online-)Händler, die keinen Mehrwert bieten, sondern nur Marge abgreifen?

> "Hoffen wir also, das ich mich irre"

Warum so nostalgisch? Das ist der Lauf der Dinge. Der Handel sieht doch, was auf ihn zukommt und hat lange genug Zeit, darauf zu reagieren und sich strategisch neu auszurichten.

Handel ist Commodity. Damit ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Die Musik spielt im Verkauf, wie man bei den Live Shopping Days schon mal ganz gut erleben konnte. Und hier bietet gerade der Online-Markt noch enorme Potenziale, sich zu differenzieren.

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