2009 haben Shoppingclubs im Stil von Vente-Privée auch jenseits des großen Teiches ihren Durchbruch geschafft - und ganz generell haben sich Clubkonzepte im vergangenen Jahrzehnt als erste ernsthafte Alternative zu herkömmlichen Shopkonzepten etabliert ("Necessity Breeds Innovation").
"This was the breakout year in the U.S. for a European craze, members-only e-commerce sites that let high-end fashion retailers and designers dispose discreetly of excess merchandise."
US E-Commerce Stratege Bob Schwartz, dem u.a. Magento seine Event-Module verdankt, hat eine herrliche Polemik und eine hervorragende Analyse der aktuellen Marktentwicklungen verfasst:
"Overall my point of view is the “private sale experience” is fantastic and should be part of most eCommerce or multi-channel companies.
It is another way to shop and to bring excitement to your customer (and we have the platform to make it easy).
For the capital partners this excitement is directionally correct – eCommerce is moving into a new phase (and it makes money), look for many new models arising.”"
Was war die Skepsis groß, als Exciting Commerce im Jahr 2006 erstmals über Vente-Privée & Co. berichtet hat! Inzwischen kennen 70% der deutschen Onliner das Konzept, 32% sind Mitglied in einem Shoppingclub.
Interessanterweise sind es ausgerechnet die beiden Spätstarter Brands4Friends (Start im Oktober 2007) und Pauldirekt (Start im November 2008), die sich in der allgemeinen Wahrnehmung an die Spitze gesetzt haben.
Man merkt schon am Nutzerprofil, das Fittkau & Maaß im Rahmen seiner W3B-Umfragen ermittelt hat, dass Shoppingclubs hier sind, um zu bleiben.
Mehr noch: Je stärker im Internet Aufmerksamkeit zur ultimativen Währung wird, umso mehr werden fokussierte Verkaufsansätze dieser Art an Marktbedeutung gewinnen.
Spannend wird in diesem und im nächsten Jahr, ob die Gilt Groupe ihr Wachstumsmoment beibehalten kann und Vente-Privée den Rang als internationaler Marktführer streitig machen kann.
Frühere Beiträge zum Thema:
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