Der Schweizer Lebensmittelversender LeShop.ch hat seinen Umsatz 2009 um 20 Mio CHF (18%) auf 132 Mio. CHF gesteigert und blieb dabei nur knapp unter den angepeilten 135 Mio. CHF.
LeShop kann sich nach 10 Jahren auf eine treue Stammkundschaft von 43.000 Haushalten verlassen, die über 90% zum Umsatz beitragen und im Schnitt für gut 2.750 CHF pro Jahr bei LeShop bestellen. Der Jahresbericht ist seit heute online:
"Die Schweizer
Marktführerin im Online-Lebensmittelhandel erzielte 2009 einen
Rekordumsatz. Sie verkaufte für 132 Millionen Franken Lebensmittel
übers Internet, das sind 18 Prozent mehr als im Vorjahr.
Zum anhaltenden Wachstum trägt die Stammkundschaft bei. Ein Drittel dieser Kunden kauft mindestens im 2-Wochen-Rhythmus bei LeShop.ch ein. Der durchschnittliche Warenkorb stieg 2009 um 2 Prozent auf 228 Franken an.
Über 43'000 Haushalte tätigen mindestens ein Mal monatlich ihren Grosseinkauf bei LeShop.ch und bestreiten damit über 90 Prozent des Umsatzes.
Christian Wanner, Mitgründer und Geschäftsführer: «Die Nutzer von LeShop.ch pflegen einen modernen Lebensstil. Mit Zeit und Geld gehen sie bewusst und sparsam um. Online-Shopping ist ein wichtiger Teil dieses Lebensstils.»"
LeShop zeigt wie Zappos und andere sehr schön, dass man im Internet auch mit Klasse statt Masse groß werden kann, online ein immer noch viel zu wenig beherzigter Ansatz.
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Hier in Düsseldorf bietet www.wopping.de einen ähnlichen Service. Die Seite ist sehr einfach, aber zweckmässig.
Kommentiert von: Ingo | 06. Januar 10 um 20:15 Uhr
In der Schweiz macht Coop-at-home 66 Mio. CHF. Also kommen die zusammen schon auf 200 Mio. CHF. Mit übrigens ganz unterschiedlichen Distributionskonzepten. Allerdings sind die Preise auch andere als in unserem LEH. Trotzdem: Ich bin gespannt, ob jatuso.de und doit24.de irgendwann mal "Momentum" bekommen.
Kommentiert von: Martin Gross-Albenhausen | 06. Januar 10 um 20:47 Uhr
coop@home und LeShop sind hier in der Schweiz ein quasi Duopol - auch im stationären Detailhandel (Coop und Migros) - und liefern sich auch online einen regelrechten Konkurrenzkamp (http://blog.carpathia.ch/2009/12/15/coophome-2-wochen-live-aber-immer-noch-eine-baustelle ).
V.a. der Relaunch von coop@home im Dezember ging - auf gut Deutsch - ziemlich in die Hose, wie zahlreiche Medien berichteten - oder etwas ausführlicher hier: http://blog.carpathia.ch/2009/12/15/coophome-2-wochen-live-aber-immer-noch-eine-baustelle/
Kommentiert von: Thomas Lang | 07. Januar 10 um 21:04 Uhr