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Folgende Weblogs beziehen sich auf Open Source Debatte: Intershop vs. Magento - Update:

Kommentare

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Das mit dem "Einspringen" auf dem insight ecommerce Kongress ist nicht ganz richtig - leider hatte sich da anfangs ein Fehler in das Kongressprogramm eingeschlichen, der dann aber sehr schnell korrigiert wurde. Es war von Beginn an geplant, dass ich mich an der Diskussion beteilige und Intershop-Vorstandsmitglied Peter Mark Droste eine Keynote o.ä. hält.

Ich freue mich auf die Diskussion zum Thema Open vs. Closed Source - finde es allerdings etwas befremdlich, dass dies von manchem Twitter-Kollegen wie ein High Noon Revolver-Duell zwischen Roy Rubin und mir angekündigt wird...

Herr Hollmann hat nicht unrecht mit seinem Beitrag. Eine gewisse "Verläßlichkeit" (in den verschiedensten Bereichen) kann durchaus von Vorteil sein.

Gerade im letzten Absatz des verlinkten Beitrages liegt für mich aber auch einer der größte Nachteile: die erwähnten langen Innovationszyklen. Schön wenn diese langfristig ausgerichtet sind, aber was nützt es wenn diese dann zu spät am Markt ankommen? In der Zeit der Marktbeobachtung und Entwicklung können andere Systeme (wenn auch vielleicht in mehreren Stufen) die jeweilige Funktion schon in Anwendung haben. Das heißt auch, dass die Kunden ggf. dann schon länger aktiv mit der Funktionalität arbeiten!
Außerdem ist es meiner Erfahrung nach so, dass Open-Source-Lösungen schon alleine wegen des dahintersteckenden Grundgedankens deutlich flexibler sind. Natürlich generiert eine Anpassung Aufwand, aber tut es dies bei lizensierten Anwendungen nicht auch? Die große Masse der E-Commerce-Anbieter wird doch wohl kaum in der Lage sein, das verwendete System voll und eigentständig zu beherrschen. Dienstleister sind also (fast) immer im Boot. Und dann würde ich doch lieber eine Anwendunge nehmen, die ich selbst viel weitreichender und direkter beeinflussen kann. Und dabei ist dann das "Geben und Nehmen" meiner Meinung nach nicht mal das wichtigste Kriterium in der Entscheidung ...

Alleinstellungsmerkmale realisieren online Händler mit Magento als Plattform in Form von Modulen, die natürlich nicht veröffentlicht werden und den Open Source Kern, sowie die weiteren kommerziellen Module, ergänzen.

Eigene individuelle Entwicklungen (realisiert in-house oder durch Dienstleister) sind für den Kunden somit auch vertraglich geschützt und nicht für die Konkurrenz verfügbar.

Diese Alleinstellungsmerkmale gehen dank der Architektur von Magento auch bei Updates nicht verloren und müssen daher nicht immer wieder neu erbracht werden.

@Stefan Hollmann: Martin Groß-Albenhausen wird sicherlich dazwischen gehen, sollten sich die Gemüter während des "Showdowns" zu sehr erhitzen ;-) In jedem Fall finde ich es gut und bemerkenswert, dass es überhaupt zu so einer Diskussion kommt.

@Ron Merz: Das meinte ich mit den wenig agilen Entwicklungsmodellen und den entsprechend langen Release-Zyklen, unter denen traditionelle Softwareschmieden zunehmend leiden.

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