Bis Montag will die Bundesregierung das Hickhack um Quelle beenden und eine endgültige Entscheidung über den beantragten "Masse"-Kredit treffen.
Allzu viele Chancen geben Regierungsvertreter dem überschuldeten Versender allerdings nicht mehr ("Nicht überlebensfähig"):
"Aus Berliner Regierungskreisen verlautete, das Versandhaus müsse ohne Staatshilfe bereits kommende Woche geschlossen werden."
Sämtliche Vermögenswerte sind bereits an die Banken verpfändet; die laufenden Quelle-Konten soll der Mutterkonzern noch kurz vor der Insolvenz geplündert haben ("Leere Kassen"):
"Einfach abgeräumt: Nur wenige Stunden vor dem Arcandor-Insolvenzantrag wurden sämtliche Quelle-Guthaben an den Mutterkonzern überwiesen."
Die Medienberichte bestätigen im Prinzip den schicksalergeben-lethargischen Eindruck, den Quelle schon in den Wochen vor der Insolvenz abgegeben hat.
Unterdessen wurden am Freitagabend die ersten Quelle-Kataloge verschickt




Schade um de Katalog. Ich würde zumindest die erste Zeit noch einmal finanzieren, um wenigstens etwas Geld aus dem Katalog zurück zu bekommen.
Kommentiert von: Thomas D. | 29. Juni 09 um 09:03 Uhr