The Future of E-Commerce

Exceed Partner

  • egenium - hier sprudeln die ideen conexco - smart solutions for your business 47Nord Media - Delivering New Digital Businesses

Durchsuchen

out now / Frisch erschienen

Blog powered by TypePad
Mitglied seit 05/2005

Beliebte Rubriken

« Red Swan: Hat die Pfandleihe im Internet eine Perspektive? | Start | Reno Schuhe setzt online auf einen aStore von Amazon »

TrackBack

TrackBack-Adresse für diesen Eintrag:
http://www.typepad.com/services/trackback/6a00d83451bda369e20115706c5af8970b

Folgende Weblogs beziehen sich auf Sarenza vs. Spartoo: Wer wird das europäische Zappos?:

Kommentare

Feed Abonnieren Sie den Kommentar-Feed dieses Eintrags, um der Konversation zu folgen.

tja, braucht es ein europäisches Zappos und wer strebt eine Category Killer Position (richtig geiler Ausdruck) an, wie Thorsten Boersma so schön fragt.

Ich bin sehr skeptisch ob sich der (deutsche/europäische) Online-Schuhmarkt so stark entwickelt, wie es gerne herbei geschrieben oder gesehnt wird.

Warum ?
Ein solcher Europa-Zappos kann nur aus dem Bereich,
reiner Online Händler
stationärer Schuhhandel (Masse)
oder
stationärer Schuhhandel (Mode)
kommen.

Im stationären Schuhhandel stehen sich grob definiert die beiden Pole
Masse versus Individualität gegenüber.
Das gilt auch für den Online-Schuhmarkt.

Der Schuhmarkt im Segment der Masse ist von einem ruinösen Preiskampf mit immer geringeren Margen geprägt.
Hier sind nur noch Skaleneffekte über Masse, Verdrängung und ev. Eigenmarken zu erzielen.
Das Onlinegeschäft wird bei diesen Unternehmen als Mitläufer gesehen, es wird auch nicht verstanden.
Die Entscheider sind sog. Internetausdrucker ;-)

Der Schuhmarkt im Segment Mode und Individualität wird von vielen kleinen Retailern geprägt und Ketten mit ca. 20-30 Läden, eine Ausnahme ist Goertz, wo man versucht mit neuen Formaten der Marktsegmentierung zu entsprechen und Flächen zu bespielen.
Wenn überhaupt jemand einen Category Killer aufbauen kann, dann kommt er aus diesem Marktsegment.

Und es gibt folgende Besonderheiten zu beachten.
- der europäische Schuhmarkt ist komplett anders strukturiert als in den USA
- Schuhe sind ein hoch emotionaler Kauf und werden zu 80% von Frauen getätigt
- der Einkauf erfolgt in einem langen Vorlauf von ca. 6 Monaten, zwei mal pro Jahr
- es gibt so gut wie keine Nachordermöglichkeit, also ein plötzlicher Renner ist nicht mehr lieferbar
- die stationären Retailer haben für bestimmte Marken Gebietsschutz,
- die Einkaufskompetenz ist im Schuhandel mit der wichtigste Faktor

Diese Kernpunkte muss ein Online Retailer im Schuhbereich mit berücksichtigen, incl. der Einkaufskompetenz.
Ein reiner Online Händler hat nicht diese Einkaufskompetenz und er bekommt diese wenigen TopEinkäufer auch nicht.
So sehe ich wenig Sinn darin, wenn z.Bsp. zalando Schuhmarken anbietet, die ich an jeder Ecke, auch im Netz bekomme, da ist kein USP.
Die haben nicht einen der derzeit angesagten Brands aus dem Schuhmarkt.

Den stationären Retailern fehlt das Wissen um die entsprechenden Prozesse im Internet,
Ich hatte excitingcommerce.de testweise Entscheidern ausgedruckt vorgelegt, die Reaktionen würden eine hervorragende Sitcom ergeben ;-)

grüße

von free feet

Die Kommentare dieses Eintrags sind geschlossen.

Veranstaltungen 2012

  • 22.-23.3. exceed 2012 in Berlin
    20.-21.9. K5 Konferenz in München

Top-Arbeitgeber

Die neuesten Jobs

Redaktion / Team