Laut Manager Magazin sprechen die staatlich eingesetzten Wirtschaftsprüfer von PriceWaterhouseCoopers in ihrem Gutachten Arcandor die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit ab ("Prüfer zeigen Arcandor die rote Karte"):
Der Konzern verfüge mittlerweile praktisch über keine freie Substanz mehr. Darüber hinaus könnten künftige Beteiligungsverkäufe zu erheblichen Buchverlusten führen.
Schließlich widersprechen die PwC-Prüfer der Behauptung des Unternehmens, es sei durch die Finanzkrise in Schwierigkeiten geraten, was als Voraussetzung für Bundeshilfen gilt.
Arcandor befinde sich vielmehr seit Jahren in Schwierigkeiten, wodurch die Liquidität des Unternehmens stetig aufgezehrt worden sei, urteilten die PwC-Prüfer rigoros."
Arcandor droht damit die endgültige Pleite.
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Hat nicht jüngst erst die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG die Sanierungsfähigkeit von Arcandor bestätigt gehabt?
Kommentiert von: YinYang | 29. Mai 09 um 23:44 Uhr
Dass es konkurrierende Ansichten von Wirtschaftsprüfern gibt, ist keine Seltenheit. Das war ja bei Opel genauso. Ich bin gespannt, wie nach der Opel-Entscheidung (25.000 Arbeitsplätze) jetzt eine Arcandor-Entscheidung aussehen wird. Gutachten sind das eine, die politische Willensbildung am Ende doch eine andere.
Kommentiert von: Martin Gross-Albenhausen | 30. Mai 09 um 15:30 Uhr