Ordentlich was kosten lassen sich der Springerkonzern und Arcandor ihren Elektroversender Myby.
"Stattliche 21 Mio. Euro" verlor das Arcandor-Startup laut Handelsblatt im ersten Geschäftsjahr - bei einem Umsatz von 18 Mio. Euro. Damit gehört MyBy zu den mit Abstand größten Online-Investments der letzten Jahre:
Wie es sich in Managerkreisen bei Chefwechseln eingebürgert hat, rechnen die neuen Arcandor-Herren derzeit erstmal kräftig mit dem Vorgänger ab.
Das Handelsblatt freut sich über viel Exklusives und jede Menge schmutzige Wäsche.
Frühere Beiträge zum Thema:





Du hast bei dem Handelsblatt Artikel direkt auf die zweite Seite verlinkt. Das verwirrt beim Lesen etwas.
Erstaunliche Bilanz: 21 Mio. minus bei 18 Mio. Umsatz.
Kommentiert von: Alex | 13. März 09 um 15:03 Uhr
Stimmt. Aber ich wollte direkt auf die Quelle verlinken. Und die MyBy-Zahlen finden sich leider erst auf Seite zwei.
Kommentiert von: Jochen (Exciting Commerce) | 13. März 09 um 15:14 Uhr
Unfassbar, wie man in der Branche so wenig Umsatz hinbekommt und dennoch solche Verluste schreibt. Insbesondere, da die Markt-Mechanismen doch in dieser Branche dermassen schlicht sind ...
Kommentiert von: Peter | 13. März 09 um 16:50 Uhr
das dürfte wohl den direkten Exit in 2009 bedeuten...
Und wenn ich so darüber nachdenke klebt auf HSE24 sicher schon ein Preisschildchen für den Verkauf.
Kommentiert von: xenon | 13. März 09 um 19:37 Uhr
irgendwie kann ich mich des eindrucks nicht erwehren, dass arcandor nichts richtig machen kann. das unternehmen ist wohl ziemlich fertig.
Kommentiert von: shibumi | 15. März 09 um 02:41 Uhr
Tja, wenn myby abstürzt wird anscheinend der nächste Kandidat mybuy.de auferstehen. Hier sollen kostenlose Portale entstehen. Hier wird nur noch darauf gewartet, dass es mit myby zu Ende geht.
Kommentiert von: Alexander | 29. Juli 09 um 20:58 Uhr