Nach zähen Verhandlungen hat der Otto-Konzern heute erste Details zum Projekt "neue, marktorientierte Lagerlogistik" bekanntgegeben, dem Abbau und der Zentralisierung der Lagerkapazitäten.
Nachdem der Konzern eine Verlagerung der Logistik nach Osteuropa angedroht hatte, waren die rund 7.800 Mitarbeiter zu Zugeständnissen bereit und müssen nun mit Lohnkürzungen rechnen. Fast 1.000 Mitarbeiter sind direkt von den Umbau-Maßnahmen betroffen, 360 Stellen sollen wegfallen:
"Neue Wettbewerber bieten im Distanzhandel optimierte Serviceleistungen zu geringeren Kosten an. Mit der Umstrukturierung verfolgt die Otto Group das strategische Ziel, die Lagerlogistik fit für die Zukunft zu machen und Arbeitsplätze langfristig zu sichern.
Im Zentrum stehen die schnellere Belieferung der Kunden und die Senkung der Stückkosten auf ein wettbewerbsfähiges Niveau. Um dieses Ziel zu erreichen, will die Otto Group ihr Logistik-Netzwerk straffen, Überkapazitäten abbauen und Mitarbeiterkonditionen anpassen."
Die Pressemitteilung geht sehr detailliert auf die Veränderungen ein und beschreibt, auf welche Standorte Otto künftig bauen will.
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