Zur musikalischen Untermalung empfehlen wir Sixpence Non the Richer
Schwab gibt den Universalversand auf und will künftig statt dicker Kataloge Kataloge für Dicke verschicken. Die Otto-Tochter hat dazu die dot.com-Marke Sheego reaktiviert.
Nach Umsatzeinbrüchen von 401 Mio. Euro auf 376,5 Mio. Euro hat Schwab im letzten Geschäftsbericht (ebundesanzeiger Suche "Schwab Hanau") frühere Presseberichte bestätigt und angekündigt:
Deshalb wurde die Umpositionierung vom Universalisten zum Spezialisten beschlossen. Dazu werden die Investments in unser Zielsegment Große Größen deutlich ausgebaut und die Organisation der Abläufe in den Funktionsbereichen neu ausgerichtet."
Mit Schwab gibt laut Versandhausberater der erste Universalversender seit mehr als 30 Jahren auf. Das Mail-Men-Blog schreibt über den Strategiewechsel:
Vom Geschäftsmodell will sich Schwab allerdings nicht lösen. Sheego soll kein (schneller Internet-)Versender für die Online-Generation werden, sondern wie im Otto-Konzern üblich als Multi-Channel-Versender auf möglichst vielen Hochzeiten tanzen.
Frühere Beiträge zum Thema:




Der Umsatzeinbruch lag allerdings auch daran, dass man die Neukundenakquise und die Reaktivierung für Schwab im Sommer 07 eingestellt hat... Trotzdem: Auch Baur wird den Universalversand in der bisherigen Form aufgeben. Und bei Klingel kann man gespannt sein, wie die neue Geschäftsführung weitermacht...
Kommentiert von: Martin Gross-Albenhausen | 12. Januar 09 um 21:04 Uhr
Wie ich sehe, ist Klingel (incl. Wenz) inzwischen stark bei Amazon vertreten: http://tinyurl.com/9j9s6y
Was ist eigentlich mit Bader?
Kommentiert von: Jochen (Exciting Commerce) | 12. Januar 09 um 21:26 Uhr