Social Favors, also Gefallen oder Gefälligkeiten, zählen spätestens im Zusammenhang mit möglichen Web-Währungen zu unseren Netzwert-Themen des Jahres.
Deshalb ist FriendlyFavor unser Startup-Favorit der Woche. Denn der Dienst zeigt sehr schön, wie man den sozialen Grundgedanken von Einladungstools wie Amiando weiterspinnen und verallgemeinern kann:
"Here's a way to start leveraging your social network
FriendlyFavor, a Seattle "social media utility" launching today, offers a system for tapping into your network of friends, family and acquaintances.
It's designed to complement social networking services such as Facebook, MySpace and LinkedIn."
FriendlyFavor ("Go ahead, ask a favor!") ermöglicht es, andere um einen Gefallen zu bitten. Und genau das ist seine große konzeptionelle Schwäche.
Geben ist seliger denn nehmen
Denn wäre es dem sozialen Grundgedanken folgend nicht besser anders herum? Nämlich erst einmal anderen einen Gefallen zu tun, also soziales Kapital aufzubauen, um es dann später zurückzugeben und tatsächlich andere um einen Gefallen bitten zu können.
Was FriendlyFavor allerdings gut macht: Es ist - wie Amiando & Co - als Networking-Tool konzipiert, das auf das soziale Netwerk zurückgreift, und nicht in typischer 1.0 Manier als Marktplatz oder Börse.
Auch ReadWriteWeb findet Gefallen an der Idee:
"Overall, FriendlyFavor is is a fun idea, and we really like the fact that you can repay favors with charitable donations.
While its focus is on asking for favors, the tool is also quite flexible. There is no reason why you couldn't use it to organize a party or ask your friends if they want to play golf this weekend."
Alles in allem ist FriendlyFavor also eine hervorragende Inspirationsquelle - und wir hoffen auf weitere spannende Dienste in dieser Richtung.
PS. Favorville, einer der Veteranen in diesem Bereich, ververfährt tatsächlich nach der Devise "Geben ist seliger denn nehmen", greift aber nicht auf das persönliche Netzwerk zurück. (via)
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