Auch wenn sowohl der (ehemalige) StudiVZ- als auch der amtierende Ebay-Geschäftsführer ihre Teilnahme wegen unternehmensinterner Turbulenzen kurzfristig abgesagt haben und damit die ursprünglich geplante Elefantenrunde ("Quo vadis E-Commerce") sprengten, entwickelte sich der Pangora Kongress in München zu einem Konferenzhighlight für alle, die sich für neue Perspektiven im E-Commerce interessierten.
Vente-Privée-Gründer Jacques-Antoine Granjon, der eine Zeitlang in Deutschland gelebt hat und deshalb auch ganz gut Deutsch spricht, hielt erstmals einen Vortrag vor deutschem Publikum und gewährte weitreichende Einblicke in sein Unternehmen. Dass sich bei Vente-Privée alleine 70 Mitarbeiter um die Retusche der Fotos kümmern, versetzte selbst die anwesenden Otto-Manager ins Staunen.
Für Exciting Commerce waren Jochen Krisch und Stephan Randler in München vor Ort und haben die Konferenzhighlights und die wichtigsten Neuigkeiten zusammengefasst:
Wegweisende Impulse lieferten auch Thomas Schnieders (Otto) und Steve Dukes von Pixsta in ihren Vorträgen. Einen reaktionären Kontrapunkt ("Multi-Channel über alles!") in dem ansonsten sehr progressiv ausgerichteten Programm setzte hingegen Kai Hudetz vom ECC in Köln. Aber auch seine - nach den letzten bvh- und ACTA-Zahlen - kaum mehr haltbaren Thesen fanden offenbar Zuspruch.
Der Pangora Kongress, der dieses Mal am Ort des DLD stattfand, lockte in diesem Jahr mehr Teilnehmer denn je an, darunter für eine E-Commerce-Veranstaltung erstaunlich viele Business Angels und VCs.
Unter den Zuhörern waren Vertreter vieler Startups aus dem Live- und Eventshopping-Bereich, zudem unter anderem Edelight, Tradoria, Swoopo, Gimahhot u.v.a.m.
Es bräuchte hierzulande mehr Veranstaltungen, die sich offen (und kritisch) mit der Zukunft des Versandhandels auseinandersetzen. Vielleicht ist es der Pangora-Kongress, der künftig diese Rolle übernimmt. Vielen Dank den Organisatorinnen für diese sehr gelungene Veranstaltung!
Nachtrag (9.11.): Und hier noch ein paar Luftaufnahmen von den Optaros-Kollegen von unserem Vortrag
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70 Mitarbeiter für die Retusche? Also ich weiß ja wieviele Aktionen dort laufen und sehe das Bildmaterial...sorry...das sind mindestens 60 Leute zu viel.
Kommentiert von: Andre | 11. November 08 um 12:14 Uhr