Smava, der Berliner Social Lending Dienst, hat Neuhaus Partners als neuen Investor gewonnen und nach der ersten Kapitalrunde in Höhe von 4 Mio. Euro eine zweite Kapitalrunde in gleicher Höhe abgeschlossen (s. Pressemitteilung).
Smava, das Anfang 2007 gestartet ist, entwickelt sich vergleichsweise gut. Zu verdanken sein dürfte dies allerdings vorwiegend der von Beginn an hervorragenden Pressearbeit.
Denn konzeptionell bleibt Smava weiterhin hinter den Möglichkeiten, die ein Social Lending Dienst böte, zurück. Immerhin können sich neben Privatpersonen inzwischen auch Freiberufler und Selbständige Geld für Projekte leihen.
Zwar lautet das Smava-Motto "Kredite von Mensch zu Mensch". Doch vor allem die menschliche Komponente wird firmenseitig kaum gelebt. Ein Blog gibt es inzwischen, doch auch dort sind kaum mehr als Verlautbarungen und PR zu finden. Von "Human Touch" keine Spur.
Unter Smava Intern gab es im Sommer immerhin ein paar "persönliche" Ausführungen (Teil 1 und Teil 2) von Jörg Rheinboldt, der seine Erfahrungen bei Ebay mit denen von Smava verglich.
Nichtsdestotrotz bleibt das Thema "Social Lending" spannend. Vielleicht kommt auch bei Smava ein bisschen mehr Leben in die Bude, wenn Prosper und Zopa in Deutschland starten. Der Relaunch im Mai war zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.
Immer noch das beste Blog zum Thema ist p2p-Kredite. Über den internationalen Boom berichtet p2p-Banking.
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