Bei Otto röhrt der Hirsch: Besser spät als nie gründet auch der Otto-Konzern (wieder) einen Venture Capital Arm.
Die Welt schreibt zum Start von Ottos eVenture Capital Partners:
Dieses ursprünglich mit der Originalquelle verlinkte Zitat wurde nach einer Schadensersatzforderung der Axel Springer AG am 7.5.2011 entfernt und war Anlass für unsere neue Policy gegenüber Publikationen der Axel Springer AG
Wie Otto mit einem ausgelagerten Innovationsarm fährt, wird sich weisen. Einzelne Otto-Töchter waren in den vergangenen Monaten schon mit Inhouse-Experimenten wie Smatch.com, Jungstil (Bonprix) und Upfactory (3 Suisses) aufgefallen.
Mehr zur Renaissance von Ottos VC-Aktivitäten auch im Mailorderblog
Arcandor war in diesem Fall um einiges schneller. Der Konzern betreibt schon seit längerem mit ähnlichen Ambitionen den Arcandor eCampus (der auch beim 7. Exciting Commerce Roundtable in Düsseldorf vertreten sein wird).
Wirkliche Innovationsprojekte sind dort allerdings bisher noch nicht über das Konzeptions- und Ideenstadium hinausgekommen. Meevio und die Übernahme von Planet Sports waren die bisher sichtbarsten Zeichen für die Aktivitäten des eCampus-Teams.
Frühere Beiträge zum Thema:





Endlich ...
Aus meiner Sicht wird es nun langsam Zeit, dass Online-Händler solche Einheiten aufbauen und auch entsprechend fördern. Da ist viel drin, im Online-Shopping der Zukunft. Allein das Thema "Bedarfsweckung" und Cross-Selling bietet Potenzial ohne Ende und wird kaum beachten, vielleicht mit Ausnahme von Amazon. Hoffe dass Otto das Thema "Innovation" nun setzt und vorantreibt, würde mich freuen ...
Kommentiert von: Thorsten Wilhelm | 28. Oktober 08 um 22:33 Uhr
Dem "endlich" stimme ich zu. Auch wenn ich mir diese Initiative mindestens drei (bis vier) Jahre früher gewünscht hätte. Ich bin gespannt, wie mutig und progressiv die Investments ausfallen werden.
Kommentiert von: Jochen (Exciting Commerce) | 28. Oktober 08 um 23:17 Uhr
Ich habe großen Respekt davor, dass Otto (wenn man mal die Vorlaufzeit außer acht lässt...) gerade jetzt den Schritt wagt und proaktiv in diesem Umfeld handelt, da bislang aus Rezessionszeiten die erfolgreichsten Gründungen hervorgegangen sind... Bei Arcandor sehe ich u.a. das Problem, dass aufgrund der stärkeren Einflussnahme der Banken größere innovative StartUps so gut wie keine Gründungschance haben werden, da Banken und Innovationen sich allein von der Denke und dem neoklassischen Theoriegebäude her per se ausschließen...
Kommentiert von: YinYang | 29. Oktober 08 um 10:08 Uhr