[Nachtrag: Die Alternativ-Überschrift für Realisten/Pessimisten müsste lauten: "Pro Aurum: Drohen uns dynamische Preise?"]
Nachdem die Wirtschaftspresse spürbar gefangen ist im System und über die möglichen Auswirkungen der Kreditschmelze nur vergleichsweise zögerlich informiert, spüren nicht nur Online-Händler den Run auf Edelmetall.
Zu einem Live Shop wider Willen entwickelt sich der Gold- und Edelmetallhändler Pro Aurum, einer der wenigen Shops, der seine Produkte (Münzen und Barren) schon heute zu dynamischen Preisen anbietet.
Je nach dem, wie preistreibend sich die exorbitanten Geldgeschenke der Staatsregierungen auswirken, könnten dynamische Tagespreise schon bald zu einem zentralen Thema im (Online-)Handel werden.
Live Shopping Anbieter und Produktbörsen wie Gimahhot sind mit am besten gerüstet. Anbieterübergreifende Preissuchmaschinen übernehmen schon heute die dynamische Preisfindung für eine Vielzahl von Produkten.





ist bis zu einem gewissen maße ein dynamisches pricing (im sinne von täglichem update) nicht bei allen händlern mit großen sortimenten die regel? sofern sich preise bei den grossisten ändern, kann dies auch täglich zu preisänderungen im shop für den kunden führen.
Kommentiert von: klaus-martin meyer | 04. Oktober 08 um 22:32 Uhr
"Je nach dem, wie preistreibend sich die exorbitanten Geldgeschenke der Staatsregierungen auswirken, könnten dynamische Tagespreise schon bald zu einem zentralen Thema im (Online-)Handel werden."
Nope. Eine einmalige Ausweitung der Geldmenge führt - ceteris paribus - zu einer einmaligen Preissteigerung. Eine einmalige Preissteigerung erfordert aber nur eine einmalige Reaktion der Händler, keine "dynamischen Tagespreise".
Kommentiert von: Tobias | 05. Oktober 08 um 01:55 Uhr
Da kann man sicherlich geteilter Meinung sein, wie sich die damit eingeleitete Geldentwertung auswirkt. Mit einer einmaligen Preisssteigerung wird es aber wohl kaum getan sein.
Kommentiert von: Jochen (Exciting Commerce) | 05. Oktober 08 um 10:34 Uhr