Oxid eSales hat wie wenige Anbieter von Shoppingsystemen die Zeichen der Zeit erkannt und tritt gegen Magento & Co. künftig mit einer frei erweiterbaren Open Source Version an:
Auf dem Oxid-Partnertag hat Oxid die neue Version am Dienstag in Freiburg erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt:
"Mit unserer Open Source Strategie möchten wir mit Ihnen gemeinsam eine „architecture of participaton“ aufbauen. Sie sind eingeladen, state of the art eCommerce Projekte für sich selbst oder Ihre Kunden zu entwickeln."
Schon seit geraumer Zeit arbeitet Oxid an einem Strategiewechsel und setzt erlösseitig zunehmend auf Oxid eFire, ein Paket von nützlichen Zusatzservices, die Oxid-Händler aufgrund von Rahmenverträgen vergleichsweise kostengünstig und einfach zuschalten (und steuern) können.
Im eFire-Portlet enthalten sind u.a Dienste wie Paypal, Billiger.de, Webmiles, Fact-Finder, etc. Das Angebot soll zunehmend ausgebaut werden, und man muss kein Prophet sein, dass die Servicepakete irgendwann einmal auch Nicht-Oxid-Händlern zur Verfügung stehen werden.
Wir haben schon im Januar 2006 darauf hingewiesen ("Was nun, Intershop?"), dass konventionelle Shopsysteme unter dem Druck der Open Source Lösungen nur dann weiter gutes Geld verdienen können, wenn sie konsequent auf Zusatzservices setzen. Keiner tut dies derzeit konsequenter als Oxid.






Interessanter Wechsel in der Produktpolitik.
"Schon seit geraumer Zeit arbeitet Oxid an einem Strategiewechsel und setzt erlösseitig zunehmend auf Oxid eFire, ..."
-> ob das ausreicht?
Es dürfte auf jeden Fall spannend werden, wie die Reaktionen ausfallen, sobald die ersten Module für die Open Source Community Edition mit efire in Konflikt geraten.
Eine paypal-Schnittstelle, Datenexport zu
billiger usw. würde viele der efire-Plugins überflüssig machen.
Dennoch ein gelungener Schachzug. Die Entwicklung weg von Lizenzkosten hin zu Support und Serviceverträgen - die auch die Entwicklungskosten wieder reinbringen - läßt sich ja wohl nicht mehr aufhalten ;-)
Kommentiert von: dorido | 30. Oktober 08 um 16:41 Uhr
es gibt keine Restriktionen was Module und Schnittstellen zu Servies angeht, die auch auf eFire gebucht werden können. Die können auch gern auf unsere Community-Plattform hochgeladen und darüber vertrieben werden.
eFire kann optional genutzt werden, muss aber nicht. Auch eFire soll ja die Kunden mit Leistung, Preis, Qualität und Service überzeugen.
Gruß
Roland
CEO OXID
Kommentiert von: Roland Fesenmayr | 30. Oktober 08 um 23:34 Uhr