Seit knapp zwei Wochen zeigt AvaDeals aus Hamburg, wie eine ebenso ungewöhnliche wie gelungene Social Shopping Plattform (für virtuelle Güter) aussehen kann:
"Die Plattform ermöglicht es dem Spieler, für jede beliebige virtuelle Welt einen personalisierten Shop zu eröffnen.
Die Händler verkaufen bequem per Auktion, Festpreis oder Kleinanzeige in der jeweiligen Ingame-Währung, also der im Spiel genutzten Zahlmethode.
Über einen zentralen Marktplatz lassen sich alle Shops und Angebote auffinden. Komfortable Funktionen wie ein Merkzettel zum Speichern der Lieblingshops helfen dem User dabei, sich in der Angebotsvielfalt zurechtzufinden.
Die Nutzer können ihre Angebote auch außerhalb der Plattform vermarkten. Dazu bietet avadeals.com verschiedene Möglichkeiten: Eine leicht erreichbare Shop-URL, ein eigener RSS-Feed und ein individualisierbares Wordpress-PlugIn. Per XML-Schnittstelle lassen sich bei Bedarf eigene Marketing-Tools erstellen.
Der gesamte Handel bei avadeals.com basiert auf einem Fair Play-Ansatz: Jegliche Waren und Services dürfen ausschließlich auf Basis der jeweiligen Ingame-Währung angeboten werden. avadeals.com hält sich an den No-Cheating-Codex der MMOCommunity und untersagt das Real-Money-Trading."
Da bei AvaDeals kostenlos (bzw. in den Währungen der entsprechenen Spielwelten) getauscht werden soll, kann AvaDeals nicht von Einstellgebühren und Provisionserlösen leben. Geplante Erlösquellen sind Premiumdienste und Werbe- und Sponsoreneinnahmen.
Da wir gerade im Social Shopping Bereich zuletzt durchwegs ziemlich "lahme" Konzepte gesehen haben, ist AvaDeals einer der wenigen wirklichen Lichtblicke in diesem Jahr.
Die Plattform lässt von den sozialen Komponenten über die plattformübergreifende Vernetzbarkeit bis hin zu den abwechslungsreichen Verkaufsmöglichkeiten konzeptionell gesehen kaum Wünsche offen.
Frühere Beiträge zum Thema:















Was ist daran ein Lichtblick: Der Markt für Onlinespiel-Güter ist aufgeteilt!
Kommentiert von: Wingi | 21. Oktober 08 um 10:40 Uhr
Das sehen die Gründer vermutlich anders ;-)
Mit Lichtblick waren Konzept und Umsetzung gemeint. Ob es einen Markt dafür gibt, wage ich nicht zu beurteilen.
Kommentiert von: Jochen (Exciting Commerce) | 21. Oktober 08 um 10:44 Uhr