Für Spezialversender geht der Trend eindeutig zur Community ...
Doch während Fachhändler wie Fitness.de/Fahrrad.de, Globetrotter, Gourmondo, Titus, Zooplus oder die Neckermann-Tochter Happy-Size auf mehr oder weniger gelungene Communities Marke Eigenbau setzen, hat sich die Otto-Tochter SportScheck einfach MeinSport.de angeschlossen und das Social Network als Community eingebunden:
"Die SportScheck-Community bildet mit dem existierenden Angebot von meinSport.de ein gemeinsames Netzwerk, so dass sich vom ersten Tag an die SportScheck-Nutzer mit den Nutzern von meinSport.de zum Sport verabreden und die attraktiven Gutscheine zahlreicher Sportstätten nutzen können.
Für SportScheck ist die Community die ideale Möglichkeit noch besser mit seinen Kunden sowie potentiellen Neukunden in Interaktion zu treten."
Obwohl sicher die einfachste Lösung, ist es zumindest einmal bemerkenswert, dass ein Händler seine Kundschaft freiwillig an einen externen Service verweist - und das Angebot auch noch quasi nahtlos in die eigene Seite integriert.
Frühere Beiträge zum Thema:















Wer SportScheck schon einmal von innen gesehen hat, wundert sich nicht dass sie nichts selbst auf die Beine stellen.
Ist halt so, wenn der E-Commerce Entscheider aus dem Kataloggeschäft kommt.
Leider glaubt er halt, dass E-Commerce einfach nur eine andere Variante des Distanzgeschäfts ist. Liegt wahrscheinlich daran, dass die Erfahrung im E-Commerce fehlt. Er selbst das aber nicht weiss bzw. nicht glaubt. ;-)
Schade eigentlich, aus dem Thema Sport könnte man ja einiges machen.
Kommentiert von: Nico | 23. September 08 um 08:39 Uhr
Ehrlich gesagt finde ich den Weg von SportScheck nicht den Schlechtesten ...
Kommentiert von: Jochen (Exciting Commerce) | 23. September 08 um 08:48 Uhr
Also zur Katalog-History sage ich mal nix. Aber was mir als Community-Mitglied und passioniertem Jogger da nicht gefällt (und als Branchenbeobachter auch nicht) ist die Lösung mit der AGB-Zustimmung. Die Kooperation führt nämlich dazu, dass man nicht nur die SportScheck AGB nochmal aktiv bestätigen muss (das geht ja noch), sondern auch noch die von meinsport.de. Und da steht dann so einiges drin, was Stirnrunzeln lässt. Z.B. dass sich meinsport vorbehält, Beiträge inkl. Foto der Mitglieder ggf. an Dritte zu PR-Zwecken weiterzugeben. Klar, man würde "versuchen", das abzustimmen. Aber so wie die Diskussion um Datenschutz derzeit läuft, ist das echt ein Killer.
Kommentiert von: Martin Gross-Albenhausen | 24. September 08 um 11:51 Uhr
Entsprechend hat mich auch die vergleichsweise "nahtlose" Integration gewundert. Man hätte MeinSport ja auch als Partnerangebot vermarkten können.
Kommentiert von: Jochen (Exciting Commerce) | 24. September 08 um 12:03 Uhr