In einem ausführlichen Interview mit der Vanity Fair vertritt Stylebop-Betreiber Mario Eimuth erfreulich progressive Ansichten zur Zukunft des Online Shopping:
"Bisher war E-Commerce eher ein zusätzliches Geschäft zum stationären Handel, nun ersetzt es zunehmend den Einzelhandel.
Früher ging es im Internet meist darum, ein Produkt günstiger zu kaufen. Es stand weniger die Qualität des Produkts im Vordergrund als vielmehr das Preisangebot. Das Image einer Marke kann auf diese Weise schnell verlieren. Deshalb muss die Präsentation von Luxuswaren heute im Netz ebenso exklusiv wie die Marke selbst sein.
Aber auch die Kunden haben ihr Einkaufsverhalten geändert. Heute geht es häufig darum, ein Stück schneller zu bekommen oder eines zu finden, das in den Geschäften in der Nähe gar nicht angeboten wird."
Umsatzzahlen sind von Stylebop nicht bekannt, dafür aber der Gewinn. Dieser hat sich von 151.000 Euro (2006) auf 303.000 Euro (2007) verdoppelt.
Für das Münchner Unternehmen arbeiten knapp 20 Mitarbeiter, die laut Vanity Fair "pro Tag mehrere Hundert Schachteln gefüllt mit Damenmode verschicken".
Zukunftsorientierte Online-Modeversender dürften die 7. TextilDialoge interessieren, die am 9. Oktober in Erlangen stattfinden und unter dem Motto "customer driven company" stehen. Mit dabei sind u.a. Adidas, Mexx, SportScheck, Triumph und Smatch.
Einen guten Bericht zum Online-Modeboom in England hatte kürzlich der Evening Standard.
Frühere Beiträge zum Thema:





Hallo,
angesichts von "pro Tag mehrere Hundert Schachteln gefüllt mit Damenmode verschicken" wundert mich ein Gewinn von 303.000 Euro (2007) allerdings etwas. Klar, muss man auch erst mal erwirtschaften. Doch bei mehreren hundert "Schachteln"? Hmm... ich weiß ja nicht...
Grüße, Andi
Kommentiert von: Andi | 26. September 08 um 13:55 Uhr
Wieso? 500 "Schachteln" à 100 Euro à 365 Tage wären > 18 Mio. Euro Umsatz ...
Kommentiert von: Jochen (Exciting Commerce) | 26. September 08 um 15:08 Uhr