Quelle will aus der Not eine Tugend machen und unprofitable Sortimente schnellstmöglich an externe Handelspartner auslagern.
In seinem letzten Interview als Quelle-Chef macht Marc Sommer ordentlich Druck und kündigt einschneidende Veränderungen an:
"Quelle steht in den nächsten zwei, drei Jahren vor der wahrscheinlich größten Umbruchphase ihrer Geschichte:
Wir werden das Unternehmen von einem stationär- und Katalog-basierten Versandhaus zum größten Internetkaufhaus im Land umbauen, und zwar mit sehr hoher Geschwindigkeit.
Der Anteil des Internetgeschäftes, der heute bei 40 Prozent liegt, wird in wenigen Jahren zwei Drittel erreichen und das Wachstum im Onlinehandel den Rückgang im Kataloggeschäft überkompensieren. Aber dazu bedarf es eines immensen Kraftaktes.
Wir werden nicht mehr jedes Produkt selber einkaufen, dass in diesem Quelle-Internetkaufhaus angeboten wird. Stattdessen werden wir über fast alle Sortimentsbereiche hinweg verstärkt mit Partnern im Handel zusammenarbeiten, die dann ihre Produkte auf unserer Internet-Plattform und in Ergänzung teilweise auch in unseren Katalogen anbieten ...
Der Slogan ,Erst mal sehen was Quelle hat‘, wird im Internetkaufhaus eine ganz neue Aktualität gewinnen. "
Neuer Quelle-Chef wird laut Nürnberger Nachrichten der ehemalige Napster- und HSE24-Chef Konrad Hilbers, der zuletzt bei Primondo für die Finanzen zuständig war.
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"... dann werden wir beobachten, welche Partner welche Waren erfolgreich verkaufen und diese dann wiederum selbst ins Programm aufnehmen. Dieses Prinzip scheint sich auch bei Amazon zu bewähren." fügte er am Ende leise hinzu.
SCNR *g*
Kommentiert von: Daniel | 12. September 08 um 22:12 Uhr
Die können doch nicht mal auswerten was gut läuft und was nicht...und selbst dann - die Strukturen sind bis dahin längst abgebaut. Nene...das mag auf nem Plan stehen, aber realistisch isses sicher nicht
Kommentiert von: xenon | 14. September 08 um 16:51 Uhr