Nirgendwo kann man derzeit besser in die Shoppingzukunft schauen als bei Polyvore.
Zusammen mit Etsy zählt Polyvore seit 2007 zu den maßgeblichen Trendsettern im (Social) Shopping Bereich und punktet vor allem mit neuen, emotional ansprechenden Formen der Produktpräsentation. Polyvores Feind ist die allgegenwärtige Kästchenoptik. Oder wie es Polyvore formuliert:
"We strive to build products that people love to use."
Polyvore will Frauen begeistern und scheint mit seiner impliziten Social Shopping Strategie ("Collagen statt Empfehlungen") einen Königsweg gefunden zu haben, wie sich die Kreativgemeinde dauerhaft aktivieren lässt.
Obwohl Polyvore noch ausschließlich organisch wächst und sich das Team von jedem Trafficschub aufs Neue zeigen lässt, ob es (noch) auf dem richtigen Weg ist, lässt es trafficseitig gerade die meisten Social Shopping Seiten der ersten Generation hinter sich.
Kürzlich ist das Polyvore-Team (auf unserem Foto die drei Gründer Pasha Sadri, Jianing Hu und Guangwei Yuan mit gerahmten Polyvore-Sets) in neue Büroräume ins Zentrum von Mountain View gezogen.
Und während das großräumige Büro (mit riesigem Schaufenster), das bezeichnenderweise ein ehemaliger Fahrrad-/Teppichladen war, noch auf die passende Inneneinrichtung wartet, hat das Team schon mal einen Wettbewerb gestartet, wie das Büro künftig aussehen soll. Die Sieger-Entwürfe stehen inzwischen fest
Überraschenderweise besteht das immer noch sehr überschaubare Team noch größtenteils aus Entwicklern. Die Gründer kommen aus den Technikabteilungen von Yahoo! (Travel) und Google (Maps). Pasha Sadri hat bei Yahoo! das Pipes Projekt initiiert und bei seinem Abschied seine sechseinhalb Jahre Yahoo! Revue passieren lassen.
Seit Juli macht Josh Wetzel bei Polyvore mehr oder weniger das, was er zuvor bei Ebay für Shopping.com gemacht hat: er kümmert sich um strategische Partnerschaften und das Business Development.
Beide erzählen, wie sie Polyvore im nächsten Schritt zur vollwertigen Shoppingplattform ausbauen wollen. Ihre Ausführungen erinnern dabei stark an die Smatch-Vision, nur dass Polyvore schon heute den weitaus besseren Draht zu den Nutzern hat.
Polyvore möchte die ultimative Shoppingseite für Frauen kreieren und ihnen ein emotional ansprechendes Shoppingerlebnis bieten. Shopper sollen durch Sets inspiriert werden. 10 Minuten bummelt die Duchschnitts-Nutzerin auf der Seite (s. Statistiken)
Nach dem Besuch ist klarer denn je, dass mit Polyvore absolut zu rechnen ist, zumal das Team noch kaum begonnen hat, seine Potenziale auszuspielen - und zwar sowohl auf der technischen Seite als auch auf der Nutzerseite.
Es gibt wenige Unternehmen, bei denen man das Gefühl hat, das nächste Amazon oder Ebay zu sehen, aber Polyvore ist auf dem besten Weg, auf Fünf- bis Zehnjahressicht einer der maßgeblichen Player im E-Commerce zu werden.
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ich finde die Seite sehr inspirierend.
Wahnsinn, dass die Idee von Männern kommt...
Kommentiert von: Alexandra | 01. Oktober 08 um 13:46 Uhr