Die FAZ beschreibt die Zwickmühle, in der sich der Arcandor-Konzern gerade befindet.
Schlimmstenfalls könnten die kreditgebenden Banken nun erwirken, dass Arcandor wieder zum reinen Handelshaus wird, KarstadtQuelle in Reinkultur sozusagen:
"Arcandor steht schwer unter Druck. Um noch vor dem Weihnachtsgeschäft an frisches Geld zu kommen, wird der Warenhaus- und Reisekonzern nun von Banken gedrängt, einen Teil seines Beteiligungspakets an der Thomas Cook plc. von bisher insgesamt knapp 53 Prozent zu verkaufen.
Müsste Arcandor Thomas Cook Anteile verkaufen, könnte der Reisebereich aus der Bilanz fallen:
"Der im Konzernabschluss von Arcandor bisher noch voll konsolidierte Touristikkonzern macht rund 60 Prozent des Gesamtumsatzes aus und ist derzeit der einzige Gewinnträger.
Sollte die Beteiligung auf unter 50 Prozent sinken, müsste das Unternehmen entkonsolidiert werden und würde nur noch als Beteiligung geführt."
Verständlich, dass sich das Management stattdessen nun doch lieber schnellstens von Karstadt trennen möchte. Lesenswerte Berichte dazu im Tagesspiegel, bei Spiegel online sowie in der FTD ("Arcandor im freien Fall")
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