Frank Piller beschreibt, wie Zazzle (in diesem Fall nicht zu verwechseln mit Zappos, dem großen Schuhversender), das sonst ja eher bekannt ist für bedruckte Shirts und Geschenkartikel, auf spektakuläre Art und Weise ins Schuhgeschäft einsteigt.
Zazzle-Nutzer können neuerdings - in bis dato ungekannter Weise - Keds-Stoffschuhe designen und mit eigenen Motiven verzieren. Internetretailer erklärt das Prinzip:
"The Keds Studio program, built and hosted by Zazzle, lets users create original Keds’ designs by placing their own art work, graphics and text directly on a digital version of the pair of shoes they are purchasing."
Damit wird auch klar, warum Zazzle vor einem Jahr den Technologieanbieter Confego übernommen hat.
Da sich Zazzle inzwischen stark in den klassischen Merchandisingmarkt bewegt, und unter anderem die Shops für Disney (von Mickey Mouse bis High School Musical) betreibt, kann man sich vorstellen, welches Potenzial hier schlummert.
Zazzle ist 2003 als Familienbetrieb gestartet und wächst seit 2005 mit Venture Capital. USA Today hatte im Frühjahr ein sehr lesenswertes Porträt ("Zazzle aims to dazzle with on-demand merchandise").
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