Ebays angekündigter Strategieschwenk in Richtung Shoppingportal wird nicht ohne Folgen für das Auktionsgeschäft bleiben.
Zwar betonen die Verantwortlichen die Bedeutung von Auktionen als belebendes Element, doch sollte die aggressive Sofortkauf-Strategie fruchten, dürfte der Anteil der Auktionen in der erwarteten Flut der Produkte schnell auf unter 10% und weniger sinken.
Ist das Auktionsgeschäft also tot, wie derzeit soviele schreiben - und wenn, wäre dann die bessere Alternative nicht, das ungeliebte Auktionsgeschäft lieber gleich ganz abzuspalten:
"There current strategy will end up sacrificing auctions, because they don't have the balls to make the hard choices. eBay Express failed because of execution, but it wasn't the wrong idea. It wasn't the version of eBay that should have been spun-off."
Duchaus interessante Überlegungen zur Zukunft von Ebay, die (der ehemalige Powerseller) Randy Smythe in seinem Blog anstellt. Auctionbytes hat zudem ein Telefoninterview mit ihm geführt, da er in den USA einer derjenigen war, die von Ebay im Vorfeld ausführlich über die Änderungen gebrieft worden sind.
Frühere Beiträge zum Thema:














während bei ebay über die abspaltung der auktionen spekuliert wird, startet artnet mit auktionen für kunst (mittleres segment?). so gesehen scheinen auktionen weiterhin eine zukunft zu haben.
ein abspaltung macht sicher sinn. im brick and mortar-auktionshaus gibt es ja auch keine festpreisangebote.
grusz
klm
Kommentiert von: klaus-martin meyer | 30. August 08 um 22:52 Uhr