Nach KedsStudio ist RYZ ein weiteres bemerkenswertes Schuh-Projekt: Auf den ersten Blick wirkt die Seite wie die Schuh-Schwester von Threadless. Das Konzept ist entsprechend:
"RYZ invites anyone to design the perfect pair of shoes. We’ll produce the most popular designs, sell them around the world, and share the profits with the designer."
Doch eignet sich der Crowdsourcing-Ansatz, den Threadless so erfolgreich praktiziert, wirklich fürs Schuhgeschäft? Frank Piller meint, durchaus:
"I am wondering since long what could be good fields where the extremely profitable Threadless idea can be applied to, and footwear could be one option.
Rob Langstaff is not an outsider of the sneaker world. The former Adidas America Inc. president has turned the business model of its former employer upside down. Instead of assigning design jobs to inhouse designers, he is relying on online clusters of consumers to design products and figure out which ones to sell.
Rob Langstaff is putting $4 million into his shoe startup, saying there is too great a disconnect between businesses and consumers. He expects to do $40 million in revenue by 2012 (which would be about half the time of Threadless’ way to scale, but could work given his larger experience in the market and the higher price tags) ...
So I am curious to see whether Mikal Peveto and Rob Langstaff’s predictions come true. They took some serious modifications of adopting the Threadless models for their industry. But Threadless’ customers are as much purchasing the membership in a club, a community, by purchasing t-shirts frequently at $15 a pop. I am not quite sure that this will work with $90 sneakers."
Zazzle und Keds tun sich da um einiges leichter. Nicht nur sind die Schuhmodelle weitaus preiswerter, sie werden zudem komplett nach Kundenwunsch gefertigt.
(via)
Frühere Beiträge zum Thema:














Frank Piller, der Experte auf dem Gebiet hat natürlich recht. So leicht wie bei einem T Shirt ist die Sache absolut nicht.
Vor allem da ein extrem wichtiger Punkt nicht in Betracht gezogen wurde: Bei Shirts gibt es v.A. bei Männern einen "Schnitt" und das stört auch niemanden.
Bei Schuhen ist dies absolut nicht der Fall:
So gut wie jeder Schuhhersteller hat verschiedene Modelle und diese dann in diversen Farben.
Nun zum Problem: Das Motiv/die Farbe vom Schuh kann Käufern noch so gut gefallen, wenn die Schuhform aber nicht gefällt wird der Schuh sicher nicht gekauft.
Deshalb hat meiner Meinung nach das Konzept von Nike ID viel mehr Charme, da dort auch bei den Modellen eine Auswahl besteht.
Kommentiert von: David | 25. August 08 um 15:34 Uhr
Also lieber David bei Männershirts gibt es nur einen Schnitt ist aber leicht daher gesagt und absolut falsch. :-)
Die Jungs von RYZ haben sich schon viele Gedanken über ihr Sneakermodell gemacht. Es vereint 2 der erfolgreichsten Modelle, die es je gab in einem "Schnitt". Damit sollte man doch ziemlich viele Sneaker Addicts ins Herz treffen. Wenn Nike ID ihren Usern die Möglchkeit geben würde die Schuhe derart customizen zu können würden die Leude ausrasten. Da ist RYZ Nike doch voraus...und glaub mir Schuhe sind nicht mehr so komplex und aufwendig herzustellen wie früher. Nicht ohne Grund gibt es immer mehr MC Dienste auch für Schuhe. Nike muss so einen Dienst aber nicht anbieten, da tausende Designer aus eigener Motivation limitierte Artists Special auf Nike herstellen.
Cheers, Andre
Kommentiert von: Andre | 02. September 08 um 00:26 Uhr