In den USA wurde zuletzt schon spekuliert, dass Ebay die Einstellgebühren ganz abschafft. Soweit gehen die Verantwortlichen nun doch (noch) nicht.
Aber erheblich reduzierte Gebühren für Festpreisangebote soll Ebay für Verkäufer wieder attraktiver machen: Händler sollen nun endlich kostengünstig ihr komplettes Sortiment bei Ebay einstellen - und Ebay damit zur weltgrößten Produktdatenbank machen (s. Pressemeldung)
Böse formuliert könnte man auch sagen: Woran Ebay Express zuletzt so glorreich gescheitert ist ("Ebay muss sich Amazon geschlagen geben"), soll nun bei Ebay selber Realität werden.
Ebay verkauft das Ganze jedoch lieber als "Änderung des Geschäftsmodells" für gewerbliche Anbieter:
"Das Entscheidende ist das neue Geschäftsmodell: Ein gewerblicher Verkäufer kann jetzt auf Ebay das tun, was er auch in anderen Webshops tun kann, nämlich sein gesamtes Inventar online stellen und zum Verkauf anbieten."
Faz-Mann Holger Schmidt hat bei Ebay Deutschland Chef Stefan Groß-Selbeck nachgehakt: Warum Ebay werden will wie Amazon. Und wie Ebay sonst aus der (Sinn-)Krise kommen will.
Axel Gronen weist darauf hin, dass dies "die fünfte große Änderungswelle innerhalb eines Jahres ist".
Neues und Trödel auf einer Plattform bzw. unter einem Markendach ist und bleibt sicherlich ein gewagtes Unterfangen und wird zunehmend zur Zerreissprobe für Ebay, vor allem, wenn man sich seinen Ruf nicht gerade als Edelversender erworben hat. Aber davon mal abgesehen, kann man den Wandel natürlich auch weitaus euphorischer sehen
Das Wichtigste in ausführlicherer Form gibts im Shopbetreiber-Blog
Frühere Beiträge zum Thema:



















Kommentare