So manchem Social Network scheint der Erfolg (bzw. die mediale Aufmerksamkeit) zuletzt gehörig zu Kopf gestiegen zu sein. Vor allem Facebook übertreibt es (mal wieder).
Wer die Diskussion bisher nicht verfolgt hat bzw. wer sich schwer tat, sich eine Meinung zu bilden, dem seien die einordnenden Beiträge von Jeff Jarvis, Marcel Weiss und Umair Haque empfohlen.
In regelmäßigen Abständen gelangt man zurück zur Ausgangserkenntnis, dass - ob "offene" Plattform oder nicht - Social Networks in ihrer heutigen Ausprägung eine sehr beschränkte Halbwertszeit haben und dementsprechend hochgradig überbewertet sind. Denn schließlich gilt weiter: Das Internet ist das Social Network.
Nichtsdestotrotz bleibt einem nichts anderes als die Entwicklungen sehr aktiv zu verfolgen, weil in den Social Networks auf technisch-konzeptioneller Ebene die Grundlagen für künftige Businessmodelle gelegt werden.
Irgendwann wird sich der Knoten dann hoffentlich lösen. Bis dahin werden wir uns wohl noch eine Weile im Kreis drehen ...
Frühere Beiträge zum Thema:





Das mit der Halbwertzeit ist DEINE Meinung, so solltest Du es auch kennzeichnen. Aber ist ja egal, da Du ja auch kein Journalist bist. Fakt ist, dass die wichtigen Social Networks REALE Freundschaften abbilden. Gerade darin besteht der Lock-in Effekt. Das Interet ist vielleicht DAS Social Network, aber Social Networks ersetzen mehr und mehr die eMail, insofern ist die Halbwertzeit noch lange lange nicht erreicht.
Kommentiert von: Peter | 20. Mai 08 um 09:43 Uhr