Der Versandhandel boomt mehr denn je, doch die großen Multichannler haben weiter zu kämpfen. Nicht nur Neckermann und Quelle versuchen, dem Abwärtsstrudel zu entkommen.
Auch die Otto-Tochter Schwab reagiert jetzt mit Entlassungen auf die strukturellen Defizite - und forciert den Mitarbeiterabbau der letzten Jahre:
"Der Verkauf per Internet sei nicht in Schwung gekommen. Deswegen suche Otto seit Monaten nach neuen Geschäftsfeldern für den zweitgrößten Universalversender im Konzern.
Künftig solle sich Schwab als „Spezialist für große Größen“ präsentieren, da dieser Markt „enorme Umsatz- und Ergebnispotenziale“ zeige."
Die Entlassungen zum jetzigen Zeitpunkt überraschen. Schließlich war Schwab 2006 der einzig echte Lichtblick unter Ottos Universalversendern.
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